Berufsfachschule Musterklauseln

Berufsfachschule. Die Anmeldung der Lernenden für die Berufsfachschule ist Sache des Lehrbetriebes und sollte unmittelbar nach Genehmigung des Lehrvertrags durch das Amt erfolgen. Für Berufe, die in Stans oder in den Kantonen Luzern, Obwalden oder Zug beschult werden, liegt dem geneh- migten Lehrvertrag ein Anmeldeformular bei. Bei anderen Berufsfachschulorten sind die Unterlagen bei der betref- fenden Schule anzufordern.
Berufsfachschule. Die Berufsbildung gehört der Sekundarstufe II und der Tertiärstufe an und ermöglicht den Jugendlichen mit der beruflichen Erstausbildung den Einstieg in die Arbeitswelt. Rund 250 Lehrberufe stehen der Ausbildung in Betrieb und Berufsfachschule zur ▇▇▇▇. Nebst den traditionell gewerblich-industriellen und kaufmännischen Berufen sind auch die Bereiche Gesundheit, Soziales und Kunst berücksichtigt. Dieses „Zusammenwirken zweier institutionell und rechtlich getrennter Bildungsträger im Rahmen einer anerkannten Berufsausbildung, ohne dass eine weisungsgebende Steuerungseinheit über beiden steht“ (Schelten 2004, S. 64), wird als duales System der Berufsbildung angesehen. Mit anderen Worten: Zwei Lernorte – Betrieb und Berufsfachschule – kooperieren unter dem gemeinsamen Ziel der beruflichen Kompetenzförderung von Auszubildenden. Im Betrieb erlernen die Jugendlichen die berufspraktischen Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten und werden gleichzeitig aktiv in den betrieblichen Produktionsprozess integriert. Die schulische Bildung, welche aus beruflichem und allgemeinbildendem Unterricht besteht, wird in der Berufsfachschule vermittelt. Diese findet ein bis zweimal wöchentlich statt. Durch theoretische Grundlagen sollen so die Sozial-, Methoden- und Fachkompetenzen der Lernenden gefördert werden. Neben dem Betrieb kann die Berufslehre auch in einem schulisch organisierten Angebot wie Lehrwerkstätte oder Handelsmittelschule absolviert werden. Weiterführend an die berufliche Grundbildung schliesst die höhere Berufsbildung, welche Qualifikationen vermittelt, die für eine anspruchsvolle Berufstätigkeit mit Fach- oder Führungsverantwortung erforderlich sind, an. Diese und andere Möglichkeiten der Weiterbildung wie zum Beispiel die Berufsmaturität werden in der folgenden Abbildung dargestellt: Abb. 1: Quelle ▇▇▇.▇▇▇▇▇▇▇▇▇▇▇▇▇▇▇▇▇.▇▇. Die berufliche Grundbildung (roter Kreis), welche von rund zwei Drittel der Jugendlichen gewählt wird, bildet in der vorliegenden Arbeit den Untersuchungsgegenstand. Es „wird oft auch vom „trialen“ Berufsbildungssystem gesprochen, da überbetriebliche Ausbildungsstätten als „dritter Lernort“ eine zunehmend wichtigere Bedeutung erlangen“ (Wettstein 1994, zit. nach Arnold & ▇▇▇▇▇ 2006, S. 102). Sie finden häufig in brancheneigenen Zentren statt, ergänzen und dienen der Vermittlung und dem Erwerb grundlegender praktischer Fertigkeiten. Ein Überblick über mögliche berufliche Grundbildungen zeigt die untenstehende Grafik: Abb. 2: Zwanzig der mei...
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