Struktur. Der Familienservice wird organisatorisch in der Personalverwaltung der Hochschule angesiedelt, um die Voraussetzungen für eine nachhaltige Etablierung zu schaffen. Es sind regelmäßige Besprechungen mit der Gleichstellungsbeauftragten geplant, um die inhaltliche Arbeit der Personen im Familienservice zu betrachten und um den Handlungsrahmen für frauenfördernde Maßnahmen fortlaufend zu aktualisieren. Zentrale Voraussetzung für ein nutzenbringendes Beratungs- und Informationsange- bot ist die Vernetzung und Kooperation mit hochschulexternen Stellen, wie z.B. dem Familienservice anderer Hochschulen (insbesondere mit der TU Kaiserslautern), den Kommunen an den Hochschulstandorten, karitativen Einrichtungen, der Zukunftsre- gion Westpfalz e.V., den Pflegestützpunkten, den KiTas an den Hochschulstandor- ten, …. Jahresraten, differenziert nach Personal- und Sachmitteln (in Euro) 2016 2017 2018 2019 2020 2016-2020 Personalmittel 53.800 56.700 62.800 64.400 66.100 303.800 Sachmittel 0 0 0 0 0 0 gesamt 53.800 56.700 62.800 64.400 66.100 303.800 Die Hochschule Kaiserslautern strebt an, geeignete Prozesse und Maßnahmen auch über die Laufzeit des Hochschulpakts fortzuführen und eine Finanzierung sicher zu stellen. Projekt-Nummer: HS_KL_D1 Projekt-Name: OpenKOSMO – Kooperativ studieren integriert Programmlinie: Durchlässigkeit Die zunehmende Globalisierung, der demografische Wandel und die steigende Ab- wanderung aus der Region Westpfalz werden künftig trotz funktionierender Wirt- schaftsstruktur zu einem massiven Fach- und Führungskräftebedarf führen, mit Eng- pässen vor allem in den technischen und akademischen Berufen. Gleichzeitig wird im Wettbewerb der Regionen langfristig die Verfügbarkeit hochqualifizierter Fachkräfte von entscheidender Bedeutung sein. Der Bedarf an kooperativen und praxisorientier- ten Studienmodellen ist aktueller denn je. Ein erfolgreiches Instrument zur frühzeiti- gen Bindung von Fach- und Führungskräften an die Region stellt das KOoperative StudienMOdell KOSMO der HS Kaiserslautern dar. Bei dieser besonderen Form des dualen Studiums sind die Studierenden in regionalen Kooperationsunternehmen an- gestellt und erhalten eine monatliche Vergütung. Im Gegenzug verpflichten sie sich, bestimmte Elemente wie Vorpraktikum, Praxisphase, Projekt- oder Abschlussarbeit im Unternehmen zu absolvieren. Die Hochschule hat sich bereits im ersten Hochschulentwicklungsplan vor mehr als zehn Jahren explizit als Hochschule der Region definiert, ein umfangreiches Netz- werk zum Thema kooperatives/duales Studium mit zahlreichen regionalen Unter- nehmen, vor allem KMU, aufgebaut und wurde diesbezüglich im Arbeitspaket „Quali- tät in der Lehre“ im Hochschulpakt II Programmteil gefördert. Im Teilprojekt „Unternehmen und Verbände als Partner“ des Projektes „Förderung individueller Studienwege (FIS)“ lagen und liegen die Schwerpunkte auch in der zweiten Förderphase auf der Akquise weiterer Partnerunternehmen für das koopera- tive Studienmodell KOSMO, deren Beratung und Betreuung sowie der Durchführung qualitativer Interviews mit Vertretern der KOSMO-Partner und anschließender Im- plementierung der daraus gewonnenen Ergebnisse in die Hochschule. Weiterhin werden Informationsveranstaltungen bei/mit Unternehmen durchgeführt, um die An- zahl der kooperativen Studienplätze zu erhöhen. Im hier beantragten Projekt „OpenKOSMO“ liegt der Fokus auf der Beratung und Be- treuung bereits (kooperativ) Studierender. So wird das spezifisch für kooperativ Stu- dierende entwickelte Kursangebot weitergeführt bzw. ausgebaut und der Matching- Prozess zwischen Studierenden und Unternehmen begleitet. Darüber hinaus sollen – neben der Gewinnung weiterer Studieninteressierter durch Informationsveranstaltun- gen an/bei Schulen bzw. Berufsinformationsmessen – die an der Hochschule interna- tional Studierenden für das Modell sensibilisiert bzw. gewonnen werden. Dies ver- deutlicht, dass das Projekt „Unternehmen und Verbände als Partner“ eine klare Aus- richtung auf die Zusammenarbeit mit Unternehmen hat, wohingegen der Fokus bei „OpenKOSMO“ auf der Betreuung der Studierenden bzw. Studieninteressierten liegt. Der fachliche Hintergrund der jeweiligen Projektmitarbeitenden unterscheidet sich grundsätzlich sowohl durch die anzusprechenden Zielgruppen als auch bei den Auf- gabenschwerpunkten. Beide Projekte sind eingebunden in das Referat Wirtschaft und Transfer und arbeiten eng miteinander, gerade um Synergien – auch mit an- grenzenden Projekten an der Schnittstelle Hochschule Wirtschaft – nutzen zu kön- nen. Das Studienmodell KOSMO – zentral koordiniert im Referat Wirtschaft und Transfer – hat sich in den letzten Jahren als überaus erfolgreich erwiesen. Die zent- rale Anlaufstelle für organisatorische Fragen sowie für das Finden des geeigneten Unternehmens für die Studieninteressierten eines kooperativen Studiums ist einge- richtet, etabliert und arbeitet eng mit den Partnern des Netzwerks und den jeweiligen Fachbereichsvertretern zusammen. Dabei konnten sowohl die Anzahl der Partnerun- ternehmen (2011–82, 2015–161) als auch der kooperativ Studierenden (2011–106, 2015–214) in den letzten fünf Jahren nahezu verdoppelt werden. Damit erreicht die Hochschule mit diesem Studienmodell eine Vielzahl von regionalen Unternehmen und leistet einen zentralen Beitrag zur Fach- und Führungskräftesicherung und zum Wissenstransfer in der Region. Ziel ist es, die erfolgreich entwickelten Maßnahmen und Strukturen sowohl innerhalb der Hochschule als auch gemeinsam mit den entsprechenden Akteuren des aufge- bauten Kooperationsnetzwerks und den jeweiligen Fachbereichsvertretern auch zu- künftig durchzuführen bzw. auszubauen. Darüber hinaus führt die gestiegene Anzahl an kooperativ Studierenden zu einem erhöhten Organisations- bzw. Betreuungsbe- darf. In regelmäßigen Befragungen werden die Bedarfe und die Zufriedenheit sowohl von Studierenden als auch von Unternehmen erfasst und in die Lehre gespiegelt. Abgeleitet aus diesen Bedarfen sind eine Reihe von Kursangeboten mit unterneh- mensrelevanten Kompetenzen entstanden, wie Zeitmanagement, Selbstmanage- ment etc. Diese gewährleisten eine optimale Vorbereitung insbesondere für ein ko- operatives Studium an der Hochschule und werden den Studieninteressierten inner- halb der Beratung individuell angeboten. Die Ergebnisse von Befragungen haben deutlich gemacht, dass sowohl Unternehmen als auch Studierende eine Verringe- rung der Arbeitsbelastung innerhalb des Studiums begrüßen würden. Künftig soll da- her überprüft werden, inwieweit das Modell dahingehend modifiziert werden kann. Angedacht sind Verfahren zur Anerkennung von im Partnerunternehmen erbrachten Leistungen, die gemeinsam mit Fachbereichsvertretern entwickelt werden sollen. Zur Gewinnung von Studierenden werden neben dem gemeinsam mit der Dualen Hochschule RLP koordinierten Besuchen von Berufsinformationsmessen auch wei- terhin regelmäßig Informationsveranstaltungen mit Partnern des Netzwerks – insbe- sondere berufsbildende Schulen – organisiert und durchgeführt. Ergänzend finden Inhouse-Veranstaltungen statt, da das KOSMO-Modell die Besonderheit eines Quer- einstiegs beinhaltet, d.h. Studierende der Hochschule Kaiserslautern können bis zum
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Struktur. Der Familienservice Das Onlineberatungsprojekt wird organisatorisch von der Psychotherapeutischen Beratungsstelle umgesetzt. Es wird in der Personalverwaltung bestehenden Form bereits beworben (Homepage, Flyer, Studienbüros, Prüfungsämter, Fachbereiche) und sehr gut angenommen. Hierbei fragen bisher Klienten aus unterschiedlichen Fachbereichen und in unterschiedlichen Stadien des Studiums (Erstsemester bis Promovierende/r) die Unterstützung durch die Online-Beratung an. Bei der Hochschule angesiedelt, um die Voraussetzungen für Bereitstellung der Online-Angebote ist eine nachhaltige Etablierung zu schaffen. Es sind regelmäßige Besprechungen mit der Gleichstellungsbeauftragten geplant, um die inhaltliche Arbeit der Personen im Familienservice zu betrachten und um den Handlungsrahmen für frauenfördernde Maßnahmen fortlaufend zu aktualisieren. Zentrale Voraussetzung für ein nutzenbringendes Beratungs- und Informationsange- bot ist die Vernetzung und enge Kooperation mit hochschulexternen Stellen, wie z.B. dem Familienservice anderer Hochschulen (insbesondere mit der TU Kaiserslautern), den Kommunen an den Hochschulstandorten, karitativen Einrichtungen, der Zukunftsre- gion Westpfalz e.V., den Pflegestützpunkten, den KiTas an den Hochschulstandor- ten, …ZDV und dem Medienzentrum wichtig und gewünscht. Jahresraten, differenziert nach Personal- und Sachmitteln (in Euro) 2016 2017 2018 2019 2020 2016-2020 Personalmittel 53.800 56.700 62.800 64.400 66.100 303.800 63.250 63.250 63.250 63.250 63.250 316.250 Sachmittel 0 0 0 0 0 0 4.289 4.289 gesamt 53.800 56.700 62.800 64.400 66.100 303.800 67.539 63.250 63.250 63.250 63.250 320.539 Die Hochschule Kaiserslautern ▇▇▇▇▇▇▇▇ ▇▇▇▇▇▇▇▇▇-Universität Mainz strebt an, geeignete Prozesse und Maßnahmen Maß- nahmen auch über die Laufzeit des Hochschulpakts fortzuführen und eine Finanzierung Finanzie- rung sicher zu stellen. Projekt-Nummer: HS_KL_D1 Uni_MZ_D3 Projekt-Name: OpenKOSMO – Kooperativ studieren integriert UNiversität=Diversität Programmlinie: Durchlässigkeit „UNiversität=Diversität“ Vielfalt oder Diversität bezeichnet die Unterschiede und Gemeinsamkeiten aller Mit- glieder der JGU. Die zunehmende GlobalisierungMenschen, der demografische Wandel und die steigende Ab- wanderung aus der Region Westpfalz werden künftig trotz funktionierender Wirt- schaftsstruktur zu einem massiven Fach- und Führungskräftebedarf führen, mit Eng- pässen vor allem in den technischen und akademischen Berufen. Gleichzeitig wird im Wettbewerb der Regionen langfristig die Verfügbarkeit hochqualifizierter Fachkräfte von entscheidender Bedeutung sein. Der Bedarf an kooperativen und praxisorientier- ten Studienmodellen ist aktueller denn je. Ein erfolgreiches Instrument zur frühzeiti- gen Bindung von Fach- und Führungskräften als Studierende an die Region stellt das KOoperative StudienMOdell KOSMO JGU kommen, bringen unterschiedliche Voraussetzungen mit und nehmen einen individuellen Weg durch ihr Studium. Bundesweite Erhebungen zeigen, dass die Vielfalt der HS Kaiserslautern darStudierenden nach- weisbar zunimmt. Bei dieser besonderen Form des dualen Studiums sind Vor diesem Hintergrund möchte die Studierenden in regionalen Kooperationsunternehmen an- gestellt und erhalten eine monatliche Vergütung. Im Gegenzug verpflichten sie sichJGU einen Weg finden, bestimmte Elemente wie Vorpraktikum, Praxisphase, Projekt- oder Abschlussarbeit im Unternehmen zu absolvieren. Die Hochschule hat sich bereits im ersten Hochschulentwicklungsplan vor mehr als zehn Jahren explizit als Hochschule der Region definiert, ein umfangreiches Netz- werk zum Thema kooperatives/duales Studium mit zahlreichen regionalen Unter- nehmen, vor allem KMU, aufgebaut und wurde diesbezüglich im Arbeitspaket „Quali- tät in der Lehre“ im Hochschulpakt II Programmteil gefördert. Im Teilprojekt „Unternehmen und Verbände als Partner“ des Projektes „Förderung individueller Studienwege (FIS)“ lagen und liegen die Schwerpunkte diese Vielfalt auch in der zweiten Förderphase Zukunft zu fördern, alle Studierenden bestmöglich auf der Akquise weiterer Partnerunternehmen für dem Weg durch das koopera- tive Studienmodell KOSMOStudium zu unterstützen, deren Beratung und Betreuung Durchlässigkeit in allen Phasen des Studiums zu gewährleisten sowie der Durchführung qualitativer Interviews mit Vertretern der KOSMO-Partner und anschließender Im- plementierung der daraus gewonnenen Ergebnisse in die Hochschule. Weiterhin werden Informationsveranstaltungen bei/mit Unternehmen durchgeführt, um die An- zahl der kooperativen Studienplätze zu erhöhen. Im hier beantragten Projekt „OpenKOSMO“ liegt der Fokus auf der Beratung und Be- treuung bereits (kooperativ) Studierender. So wird das spezifisch für kooperativ Stu- dierende entwickelte Kursangebot weitergeführt bzw. ausgebaut und der Matching- Prozess zwischen Studierenden und Unternehmen begleitet. Darüber hinaus sollen – neben der Gewinnung weiterer Studieninteressierter durch Informationsveranstaltun- gen an/bei Schulen bzw. Berufsinformationsmessen – die an der Hochschule interna- tional Studierenden für das Modell sensibilisiert bzw. gewonnen werden. Dies ver- deutlicht, dass das Projekt „Unternehmen und Verbände als Partner“ eine klare Aus- richtung auf die Zusammenarbeit mit Unternehmen hat, wohingegen der Fokus bei „OpenKOSMO“ auf der Betreuung der Studierenden bzw. Studieninteressierten liegt. Der fachliche Hintergrund der jeweiligen Projektmitarbeitenden unterscheidet sich grundsätzlich sowohl durch die anzusprechenden Zielgruppen als auch bei den Auf- gabenschwerpunkten. Beide Projekte sind eingebunden in das Referat Wirtschaft und Transfer und arbeiten eng miteinander, gerade um Synergien – auch mit an- grenzenden Projekten an der Schnittstelle Hochschule Wirtschaft – nutzen zu kön- nen. Das Studienmodell KOSMO – zentral koordiniert im Referat Wirtschaft und Transfer – hat sich in den letzten Jahren als überaus erfolgreich erwiesen. Die zent- rale Anlaufstelle für organisatorische Fragen sowie für das Finden des geeigneten Unternehmens für die Studieninteressierten eines kooperativen Studiums ist einge- richtet, etabliert und arbeitet eng mit den Partnern des Netzwerks und den jeweiligen Fachbereichsvertretern zusammen. Dabei konnten sowohl die Anzahl der Partnerun- ternehmen (2011–82, 2015–161) als auch der kooperativ Studierenden (2011–106, 2015–214) in den letzten fünf Jahren nahezu verdoppelt werden. Damit erreicht die Hochschule mit diesem Studienmodell eine Vielzahl von regionalen Unternehmen und leistet einen zentralen Beitrag zur Fach- und Führungskräftesicherung und zum Wissenstransfer in der Region. Ziel ist es, die erfolgreich entwickelten Maßnahmen und Strukturen sowohl innerhalb der Hochschule als auch gemeinsam mit den entsprechenden Akteuren des aufge- bauten Kooperationsnetzwerks und den jeweiligen Fachbereichsvertretern auch zu- künftig durchzuführen bzw. auszubauen. Darüber hinaus führt die gestiegene Anzahl an kooperativ ihren Studierenden zu einem erhöhten Organisations- bzwerfolgreichen Studienabschluss zu verhelfen. Betreuungsbe- darfAngesichts der zunehmenden Heterogenität der Studierendenschaft beteiligt sich die JGU von 2015 bis 2016 am Diversity-Auditierungsverfahren „Vielfalt gestalten“ des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft. In regelmäßigen Befragungen werden Damit hat die Bedarfe und die Zufriedenheit sowohl von Studierenden als auch von Unternehmen erfasst und JGU einen ersten Schritt in die Lehre gespiegelt. Abgeleitet aus diesen Bedarfen sind eine Reihe von Kursangeboten mit unterneh- mensrelevanten Kompetenzen entstanden, wie Zeitmanagement, Selbstmanage- ment etc. Diese gewährleisten eine optimale Vorbereitung insbesondere für ein ko- operatives Studium an der Hochschule und werden den Studieninteressierten inner- halb der Beratung individuell angeboten. Die Ergebnisse von Befragungen haben deutlich gemacht, dass sowohl Unternehmen als auch Studierende eine Verringe- rung der Arbeitsbelastung innerhalb des Studiums begrüßen würden. Künftig soll da- her überprüft werden, inwieweit das Modell dahingehend modifiziert werden kann. Angedacht sind Verfahren zur Anerkennung von im Partnerunternehmen erbrachten Leistungen, die gemeinsam mit Fachbereichsvertretern entwickelt werden sollen. Zur Gewinnung von Studierenden werden neben dem gemeinsam Richtung eines proaktiven Umgangs mit der Dualen Hochschule RLP koordinierten Besuchen von Berufsinformationsmessen auch wei- terhin regelmäßig Informationsveranstaltungen mit Partnern des Netzwerks – insbe- sondere berufsbildende Schulen – organisiert und durchgeführt. Ergänzend finden Inhouse-Veranstaltungen statt, da das KOSMO-Modell die Besonderheit eines Quer- einstiegs beinhaltet, d.h. Studierende der Hochschule Kaiserslautern können bis zumDiversität ihrer Studierenden getan.
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Struktur. Der Familienservice wird Die HD ist als zentrales Element an der Erlangung und Durchführung der Systemak- kreditierung beteiligt. Durch diese thematische Einbindung sind Personen aus dem Bereich des QM sowie auch aus der HD strukturell und organisatorisch der Stabs- stelle „Qualität in Studium und Lehre“ zugeordnet. Die Stabsstelle wiederum ist orga- nisatorisch dem Vizepräsidenten unterstellt und übernimmt gleichzeitig die Funktio- nen einer Geschäftsstelle für den Senatsausschuss Qualität und Lehre. Die Ergebnisse der Personalverwaltung Maßnahmen werden wesentlich dazu beitragen, die Anforderun- gen zur Erreichung der Systemakkreditierung zu erfüllen. Durch das Integrieren der Arbeitsergebnisse in das QMS werden sie verstetigt und in grundsätzliche Pro- zessabläufe der Hochschule angesiedeltaufgenommen. Weiterhin besteht eine enge Vernetzung mit verschiedenen landesweiten Einrichtun- gen in RLP und deutschlandweit. Wie beschrieben besteht eine enge Zusammenar- beit mit dem HESW, um die Voraussetzungen für eine nachhaltige Etablierung zu schaffenweitergeführt wird. Es sind regelmäßige Besprechungen mit der Gleichstellungsbeauftragten geplantEbenso werden die Instrumente des VCRP genutzt, um die inhaltliche Arbeit der Personen im Familienservice zu betrachten und um den Handlungsrahmen für frauenfördernde Maßnahmen fortlaufend zu aktualisieren. Zentrale Voraussetzung für ein nutzenbringendes Beratungs- und Informationsange- bot ist die Vernetzung und Kooperation mit hochschulexternen Stellen, wie z.B. bei der Entwicklung einer online-Studiengangsdokumentation auf OLAT für die internen Verfahren. Über den externen Qualitätsbeirat werden Exper- tinnen und Experten z.B. vom Stifterverband, vom Deutschen Studierendenwerk und aus dem Familienservice anderer Hochschulen Zentrum für Qualitätssicherung und -entwicklung (insbesondere ZQ) einbezogen. Nach Abschluss der Transferphase wird weiterhin ein intensiver und regelmäßiger Aus- tausch mit der TU Kaiserslautern), den Kommunen an den Hochschulstandorten, karitativen Einrichtungen, der Zukunftsre- gion Westpfalz e.V., den Pflegestützpunkten, den KiTas an den Hochschulstandor- ten, …Qualitätsmanagementbeauftragten aller (Fach-)Hochschulen in Rheinland-Pfalz gepflegt. Jahresraten, differenziert nach Personal- und Sachmitteln (in Euro) 2016 2017 2018 2019 2020 2016-2020 Personalmittel 53.800 56.700 62.800 64.400 66.100 303.800 108.800 111.600 114.400 127.900 131.200 593.900 Sachmittel 0 0 0 0 0 0 gesamt 53.800 56.700 62.800 64.400 66.100 303.800 108.800 111.600 114.400 127.900 131.200 593.900 Im Rahmen der Programmförderung in der dritten Phase des Hochschulpakts sollen die Programme mit ähnlicher Ausrichtung unter Einbeziehung hochschulübergreifen- der Einrichtungen untereinander vernetzt werden, um den Erfahrungsaustausch zwi- schen den Hochschulen zu intensivieren und mögliche Synergieeffekte zu nutzen. Eine Einladung zu den Vernetzungstreffen erfolgt zunächst durch das MBWWK. Die Hochschule Kaiserslautern strebt an, geeignete Prozesse und Maßnahmen auch über die Laufzeit des Hochschulpakts fortzuführen und eine Finanzierung sicher zu stellen. Projekt-Nummer: HS_KL_D1 HS_KL_Q2 Projekt-Name: OpenKOSMO – Kooperativ studieren integriert Internationalität regional integrieren Programmlinie: Durchlässigkeit Qualität der Lehre Die zunehmende Globalisierung, steigende Zahl internationaler Studierender und Studierender mit Migrationshin- tergrund bilden ein signifikantes Potential zur Begegnung des demografischen Wan- delns in der demografische Wandel und die steigende Ab- wanderung aus der überwiegend ländlich geprägten Region Westpfalz werden künftig trotz funktionierender Wirt- schaftsstruktur zu einem und dem damit ein- hergehenden massiven Fach- und Führungskräftebedarf führenFührungskräftebedarf, mit Eng- pässen ausgeprägten Engpäs- sen vor allem in den technischen und technischen, akademischen Berufen. Gleichzeitig wird Gerade aber für Personen mit Migrationshintergrund (29,5% der Studierenden an der HS KL), (Spät-) AussiedlerInnen (15%) oder für internationale Studierende (10 – 15%) sind der Studienerfolg und der nachfolgende Einstieg in den Arbeitsmarkt mit besonderen Schwierigkeiten verknüpft. Daraus ergibt sich ein entsprechend hohes Potential für (fachspezifische) Deutschkurse sowie interkulturelle Workshops. Bis zu 50% der Studierenden benötigen eine Förderung der Sprachkompetenzen mit be- rufsspezifischen Aspekten für die Integration in den regionalen Arbeitsmarkt. Ergeb- nisse des Pilotprojekts „Einander verstehen“ im Wettbewerb Programmteil zum Hochschulpakt II (FHKL_Q_2) identifizieren als Herausforderungen für den Studienerfolg interkulturelle und v.a. auch Sprachbarrieren. Zudem soll allen Studierenden der Regionen langfristig Hochschule eine Vorbereitung auf ein internatio- nales Umfeld in ihrem Arbeitsbereich ermöglicht werden. Bisher entwickelte Konzepte verankerten sowohl allgemeinsprachliche als auch be- sondere fachsprachliche Anforderungen spezifischer Studienrichtungen, um sprachli- che Kompetenzen zu fördern. Die Deutsch-Sprachkurse, insbesondere die Verfügbarkeit hochqualifizierter Fachkräfte Mittelstu- fenkurse (B1-B2), wurden in den letzten drei Jahren von entscheidender Bedeutung sein100 bis 150 Studierenden pro Jahr, davon insbesondere von internationalen Studierenden besucht. Der Bedarf an kooperativen Interkultu- relle Workshops mit durchschnittlich 40 Teilnehmern pro Jahr sensibilisierten für Un- terschiede in Denkmustern und praxisorientier- ten Studienmodellen ist aktueller denn jeUmgangsformen. Ein erfolgreiches Instrument zur frühzeiti- gen Bindung Künftig sollen die Maßnahmen zielgruppenspezifisch ausgeweitet werden und die spezifischen Gegebenheiten der regional vertretenen Branchen, aber auch Prozesse wie beispielsweise Bewerbung, Verhandlung und Kommunikation in vorwiegend mittelständisch geprägten Unter- nehmen müssen den Studierenden durch studienbegleitende Maßnahmen näherge- bracht werden. Entsprechend der positiven Entwicklung und Resonanz für die Kurse „Einander verstehen“ und Interkulturelle Workshops gehen wir von Fach- einer sich weiter steigenden Nachfrage von Studierenden pro Jahr für Deutschkurse mit berufsspezifi- schen Aspekten und Führungskräften an weiterführenden Kursen „Deutsch in Unternehmen“ für internati- onale Studierende aus. Während für internationale Studierende die Region stellt Hürden sowohl in der (Fach-)Sprach als auch der interkulturellen Kompetenz liegen, benötigen deutsche Studierende vorwie- gend Unterstützung beim Erwerb interkultureller Kompetenzen. Dementsprechend verfolgt die Hochschule Kaiserslautern das KOoperative StudienMOdell KOSMO Projektziel einer hochschulinternen, ziel- gruppengerechten Förderung mit Fokus auf den Übergang in die nationale / interna- tionale berufliche Praxis und einer intensiven Vernetzung mit Unternehmen, gerade auch, um eine positive Bleibeentscheidung frühzeitig beeinflussen zu können. Unter den Partnern der Hochschule Kaiserslautern findet sich eine Vielzahl von internatio- nal agierenden Unternehmen, die Standorte bzw. Partner weltweit vorweisen können. Gerade für diese Partner sollte die Möglichkeit, internationale Studierende der HS Kaiserslautern darzu akquirieren, ein attraktives Angebot darstellen. Bei dieser Künftig sollen Men- toren aus den Unternehmen (gegebenenfalls Alumni der Hochschule) eingebunden werden, die sich z.B. durch eigenen Migrationshintergrund besonders für eine solche Aufgabe eignen. Darüber hinaus müssen die besonderen Form Bedarfe der internationalen Studierenden bezüglich Sprach- und Kompetenzanforderung des dualen Studiums sind Arbeitsmarktes de- taillierter untersucht werden und Berücksichtigung finden. Damit erhalten alle Studie- renden der Hochschule das außercurriculare Angebot, sich auf ein zunehmend inter- nationales Umfeld in ihrem Arbeitsbereich spezifischer vorzubereiten. Die Hochschule Kaiserlautern setzt es sich somit zum Ziel, durch außercurriculare Angebote sprachliche und kulturelle Barrieren des akademischen Nachwuchses beim Übergang Hochschule-Wirtschaft zu verringern und gleichzeitig das Thema der Inter- nationalisierung („Ankommen in der Westpfalz“ sowie auch „Arbeiten im internationa- len Umfeld“) bzgl. arbeitsmarktrelevanter Kompetenzen zu thematisieren. Damit er- halten alle Studierenden der Hochschule den außercurricularen Mehrwert, sich auf ein zunehmend internationales Umfeld in ihrem Arbeitsbereich spezifischer vorzube- reiten. Neben Kompetenzförderungstrainings zur interkulturellen Kommunikation werden Deutschkurse mit einem Schwerpunkt auf den Anforderungen der beruflichen Praxis angeboten. Das Konzept und die Implementierung der Kurse zu den benötigten Sprachkompetenzen sowie den interkulturellen Kompetenzen sollen evaluiert (z.B. durch die Teilnehmenden) und angepasst werden. Die Ergebnisse der Bedarfsermittlung, die in Kooperation mit den Partnern der Hoch- schule Kaiserslautern (bestehend aus Vertretern der Kooperationsunternehmen so- wie der IHK und HWK Pfalz als auch der regionalen Arbeitsagentur) erfolgt, werden für die Entwicklung eines Konzeptes genutzt, um die Zielgruppe der internationalen Studierenden bzw. Personen mit Migrationshintergrund für die regionalen Gegeben- heiten zu sensibilisieren und sie für die Integration in regionalen Kooperationsunternehmen an- gestellt und erhalten eine monatliche Vergütungden Arbeitsmarkt Westpfalz zu gewinnen. Im Gegenzug verpflichten sie sichDie geplanten Maßnahmen werden entsprechend der jeweiligen Studien- phase (Praktikum, bestimmte Elemente wie VorpraktikumProjektarbeit, Praxisphase, Projekt- oder Abschlussarbeit im Unternehmen zu absolvierenAbschlussarbeit) entwickelt und konti- nuierlich durchgeführt, eine frühzeitige Verzahnung von Studium und Praxis bzw. Arbeitswelt ist somit gewährleistet. Die Hochschule hat sich bereits im ersten Hochschulentwicklungsplan vor mehr als zehn Jahren explizit als Hochschule der Region definiert, ein umfangreiches Netz- werk zum Thema kooperatives/duales Studium mit zahlreichen regionalen Unter- nehmen, vor allem KMU, aufgebaut und wurde diesbezüglich im Arbeitspaket „Quali- tät in der Lehre“ im Hochschulpakt II Programmteil gefördert. Im Teilprojekt „Unternehmen und Verbände als Partner“ des Projektes „Förderung individueller Studienwege (FIS)“ lagen und liegen die Schwerpunkte auch in der zweiten Förderphase auf der Akquise weiterer Partnerunternehmen für das koopera- tive Studienmodell KOSMO, deren Beratung und Betreuung sowie der Durchführung qualitativer Interviews mit Vertretern der KOSMO-Partner und anschließender Im- plementierung der daraus gewonnenen Ergebnisse in die Hochschule. Weiterhin entstehenden Angebote werden Informationsveranstaltungen bei/mit Unternehmen durchgeführt, um die An- zahl der kooperativen Studienplätze zu erhöhen. Im hier beantragten Projekt „OpenKOSMO“ liegt der Fokus auf der Beratung und Be- treuung bereits (kooperativ) Studierender. So wird das spezifisch für kooperativ Stu- dierende entwickelte Kursangebot weitergeführt bzw. ausgebaut und der Matching- Prozess zwischen Studierenden und Unternehmen begleitet. Darüber hinaus sollen – neben der Gewinnung weiterer Studieninteressierter durch Informationsveranstaltun- gen an/bei Schulen bzw. Berufsinformationsmessen – die an der Hochschule interna- tional Studierenden für das Modell sensibilisiert bzw. gewonnen werden. Dies ver- deutlicht, dass das Projekt „Unternehmen und Verbände als Partner“ eine klare Aus- richtung auf die Zusammenarbeit mit Unternehmen hat, wohingegen der Fokus bei „OpenKOSMO“ auf der Betreuung der Studierenden bzw. Studieninteressierten liegt. Der fachliche Hintergrund der jeweiligen Projektmitarbeitenden unterscheidet sich grundsätzlich sowohl regelmäßig durch die anzusprechenden Zielgruppen als auch bei den Auf- gabenschwerpunkten. Beide Projekte sind eingebunden in das Referat Wirtschaft Teilnehmer evaluiert sowie Stärken und Transfer und arbeiten eng miteinander, gerade um Synergien – auch mit an- grenzenden Projekten an der Schnittstelle Hochschule Wirtschaft – nutzen zu kön- nen. Das Studienmodell KOSMO – zentral koordiniert im Referat Wirtschaft und Transfer – hat sich in den letzten Jahren als überaus erfolgreich erwiesen. Die zent- rale Anlaufstelle für organisatorische Fragen sowie für das Finden des geeigneten Unternehmens für die Studieninteressierten eines kooperativen Studiums ist einge- richtet, etabliert und arbeitet eng mit den Partnern des Netzwerks und den jeweiligen Fachbereichsvertretern zusammen. Dabei konnten sowohl die Anzahl der Partnerun- ternehmen (2011–82, 2015–161) als auch der kooperativ Studierenden (2011–106, 2015–214) in den letzten fünf Jahren nahezu verdoppelt werden. Damit erreicht die Hochschule mit diesem Studienmodell eine Vielzahl von regionalen Unternehmen und leistet einen zentralen Beitrag Schwächen direkt zur Fach- und Führungskräftesicherung und zum Wissenstransfer in der Region. Ziel ist es, die erfolgreich entwickelten Maßnahmen und Strukturen sowohl innerhalb der Hochschule als auch gemeinsam mit den entsprechenden Akteuren des aufge- bauten Kooperationsnetzwerks und den jeweiligen Fachbereichsvertretern auch zu- künftig durchzuführen bzw. auszubauen. Darüber hinaus führt die gestiegene Anzahl an kooperativ Studierenden zu einem erhöhten Organisations- bzw. Betreuungsbe- darf. In regelmäßigen Befragungen werden die Bedarfe und die Zufriedenheit sowohl von Studierenden als auch von Unternehmen erfasst und in die Lehre gespiegelt. Abgeleitet aus diesen Bedarfen sind eine Reihe von Kursangeboten mit unterneh- mensrelevanten Kompetenzen entstanden, wie Zeitmanagement, Selbstmanage- ment etc. Diese gewährleisten eine optimale Vorbereitung insbesondere für ein ko- operatives Studium an der Hochschule und werden den Studieninteressierten inner- halb der Beratung individuell angeboten. Die Ergebnisse von Befragungen haben deutlich gemacht, dass sowohl Unternehmen als auch Studierende eine Verringe- Modifizie- rung der Arbeitsbelastung innerhalb des Studiums begrüßen würdenKonzepte genutzt. Künftig soll da- her überprüft werdenUnternehmen, inwieweit das Modell dahingehend modifiziert Mentoren sowie Studierende werden kann. Angedacht sind Verfahren zur Anerkennung von im Partnerunternehmen erbrachten Leistungen, die gemeinsam mit Fachbereichsvertretern entwickelt werden sollen. Zur Gewinnung von Studierenden werden neben dem gemeinsam mit ebenfalls zum Mehrwert der Dualen Hochschule RLP koordinierten Besuchen von Berufsinformationsmessen auch wei- terhin regelmäßig Informationsveranstaltungen mit Partnern des Netzwerks – insbe- sondere berufsbildende Schulen – organisiert und durchgeführt. Ergänzend finden Inhouse-Veranstaltungen statt, da das KOSMO-Modell die Besonderheit eines Quer- einstiegs beinhaltet, d.h. Studierende der Hochschule Kaiserslautern können bis zumAngebote befragt.
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Sources: Zielvereinbarung