Common use of Wohnen Clause in Contracts

Wohnen. Die Koalitionspartner sind sich einig, einen Wohnungsbauentwicklungsplan aufzustellen. Dieser soll eine Gesamtstrategie für die Förderung des Wohnungsbaus sein, die junge Familien in Hamburg hält, attraktive Quartiere durch Nachverdichtungen, Wiederbebauung und Konversion entstehen lässt und ökologisch innovative Bauweisen fördert. Man ist sich einig über einen Bedarf von 5000 - 6000 neuen Wohnungen jährlich in Hamburg. Bis 2009 sollen Zielvereinbarungen mit den Bezirken und eine Wohnungsbauoffensive eine Annäherung an die Zielzahl bringen. Instrumente zur Förderung des Wohnungsbaus müssen überprüft und angepasst werden oder neue identifiziert werden. Dabei sind auch die Prognosen der demografischen Entwicklung zu berücksichtigen, um Fehlplanungen zu vermeiden. Die Wohnungsbauförderung wird als Förderangebot für unterschiedliche Bauwillige (Mieter, Einzeleigentümer, Baugemeinschaften) fortgeführt. Die Ausgestaltung der Programmsegmente wird kontinuierlich auch im Dialog mit den Bauwilligen evaluiert und angepasst. Man ist sich einig, dass das Zielvolumen von 103,5 Mio. Förderbarwert erhalten bleiben soll und dass der öffentlich geförderte Wohnungsbau einen substantiellen Anteil des Wohnungsbauvolumens ausmachen soll. Es soll eine der Nachfrage entsprechende Förderung des Mietwohnungsbaus geben. Der verstärkte Ankauf von Bindungen in Kombination mit einer Modernisierungsförderung soll geprüft werden. Bei der Vergabe von städtischen Grundstücken soll die Konzeptqualität eine maßgebliche Rolle spielen. Die Flächenvergabe beim frei finanzierten Wohnungsbau muss fair, transparent und einvernehmlich zwischen den Akteuren abgestimmt werden. Baugemeinschaften sollen eine tragende Säule der Hamburger Wohnungspolitik werden. Die instrumentelle Sicherung dieses Ziels ist die Vergabe von 20% der Fläche an Baugemeinschaften. Man einigt sich darauf, für neue Baugemeinschaftsquartiere, insbesondere die HafenCity und die Fläche vom Altonaer Bahnhof (teilweise autofrei) zu prüfen. Die Agentur für Baugemeinschaften soll in ihrer bisherigen Form weiterlaufen und gesichert werden. Die Anzahl der Modernisierungen im Wohnungsbestand muss sich noch stärker an den vereinbarten Klimaschutzzielen orientieren. Es wird ein Monitoring durchgeführt, um ggf. nachzusteuern und die Zielzahlen zu erhöhen. Einigkeit besteht über die Notwendigkeit eines Qualitätscontrolling bei energetischer Modernisierung. Für die Einführung eines Ökologischen Mietenspiegels 2009 soll eine Einigung mit den Verbänden erreicht werden. Die Wohnlageneinstufung soll überarbeitet werden, um umweltbezogene Gesichtspunkte, vor allem Lärm, einzubeziehen. Die Kosten der Unterkunft für Sozialhilfe- und Wohngeldempfänger sollen zügig an den Mietenspiegel angepasst werden. SAGA/GWG werden nicht verkauft. Mietergemeinschaften, die einzelne Bestände übernehmen wollen, soll das ermöglicht werden. Speziell für die Elbtreppen und Dockenhuden soll eine mieterfreundliche Lösung gesucht werden. Es soll keine Einzelverkäufe in Geschosswohnanlagen geben. Um die Verdrängung angestammter Bevölkerungsschichten zu vermeiden, soll auch die Gestaltung der Mieten von SAGA/GWG eingesetzt werden. Die Öffnung der Kinderzimmerzulage für Genossenschaften wird von beiden Partnern befürwortet. Das Studierenden-Programm auf der Veddel mit Mietvergünstigungen wird als Erfolg angesehen und soll verlängert werden. Ein Konzept wird entwickelt zur Schaffung von Wohnraum für Obdachlose, behinderte Menschen, psychisch Kranke und Wohnungsnotfälle. Es soll geprüft werden, ob das im Wege einer Stiftung sinnvoll ist. Es herrscht Einvernehmen, dass das mit den Wohnungsbaugesellschaften vereinbarte Kontingent von 600 Wohnungen für die Wiedereinweisung wohnungsloser Menschen in Wohnungen aufgestockt werden soll. Familien in geduldetem Aufenthalt sollen in familiengerechtem Standard untergebracht werden. In Neuenfelde sollen die bestehenden Leerstände beseitigt werden.

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Sources: Kooperationsvertrag, Kooperationsvertrag

Wohnen. Die Koalitionspartner sind sich einigPolitik steht in Sachen bezahlbaren Wohnraums vor einer großen Aufgabe. Im RKN muss man gut und bezahlbar wohnen können, doch steigende Miet- und Immobilienpreise gehören zu den drängendsten sozialen Herausforderungen, auch im Rhein-Kreis Neuss. Aufgrund des nicht nur wirtschaftlich günstigen Standorts, der Nähe zu Großstädten, des allgemeinen Trends gestiegenen Zuzugs in städtische Regionen und deren ▇▇▇▇▇▇ sowie der verstärkten Nachfrage von Singlehaushalten ist eine weitere Verschärfung der Situation zu erwarten. Im RKN müssen deshalb 5.000 öffentlich geförderte Wohnungen bis 2030 geschaffen werden. Hierbei sollte der Kreis die Schaffung des sozialen Wohnungsbaus finanziell und organisatorisch unterstützen. SPD und Grüne wollen Wohnungen, die für Familien, Senior*innen, junge WGs und für Alleinlebende bezahlbar sind. Um dem Bedarf gerecht zu werden, fehlt es vor allem an Bauland. Die immer teurer werdenden Grundstücke führen zu hohen Mieten. Wir lehnen das Modell einer Wohnungsbaugesellschaft in der Zuständigkeit des Kreises ebenso ab wie die Zusammenarbeit mit großen privaten, profitorientierten Akteur*innen. Gemeinnützig tätige Wohnungsunternehmen wollen SPD und Grüne unterstützen. • einer Politik, die der „sozialen Bodennutzung“ für ausreichend bezahlbaren Wohnraum oberste Priorität einräumt und dabei einen Wohnungsbauentwicklungsplan aufzustellenSchwerpunkt insbesondere auf den geringstmöglichen Flächenverbrauch sowie nachhaltiges und ressourcenschonendes Bauen legt. Dieser soll • dass der Rhein-Kreis Neuss den Städten beratend und flankierend zur Seite steht, indem er: ✓ Einer Politik für ausreichend Wohn- und Pflegeprojekte oberste Priorität einräumt. ✓ Bestehende städtische Wohnungsbaugesellschaften sowie Wohnungsbaugenossenschaften stärkt. ✓ Bei der Gründung von Wohnungsbaugenossenschaften und sozial orientierten Wohnungsunternehmen durch Service- und Beratungsleistungen unterstützt. ✓ Nachhaltiges, ressourcenschonendes Bauen, gerade auch im sozial geförderten Wohnungsbau, modellhaft durch vielfältige Aktionen (Tagungen, Kongresse, Beratungsangebote, Zusammenarbeit mit Hochschulen u.Ä.) begleitet. • dass aktuelle Analysedaten zur Wohnungssituation im Rhein-Kreis Neuss fortgeschrieben und zur Verfügung gestellt werden. • eine Gesamtstrategie für Stabsstelle Wohnungsbaukoordination einrichten. • die Erstellung eines Wohnflächenkatasters/Baulandmanagement; alle Grundstücke in öffentlicher und privater Hand auf eine unmittelbar mittel- oder langfristig mögliche Wohnbebauung hin sondieren. Die von der Bezirksregierung im Regionalplan ausgewiesenen Flächen zur Erschließung von Wohnbebauung berücksichtigen. • dass die Umwandlung von Gewerbe- in Wohnraum geprüft wird. • die Förderung des Wohnungsbaus sein, Ausbaus von ungenutzten Dachgeschossen für bezahlbares Wohnen. • die junge Familien in Hamburg hält, attraktive Quartiere durch Nachverdichtungen, Wiederbebauung und Konversion entstehen lässt und ökologisch innovative Bauweisen fördert. Man ist sich einig über einen Bedarf von 5000 - 6000 neuen Wohnungen jährlich in Hamburg. Bis 2009 sollen Zielvereinbarungen mit den Bezirken und eine Wohnungsbauoffensive eine Annäherung an die Zielzahl bringen. Instrumente zur Förderung des Wohnungsbaus müssen überprüft und angepasst werden oder neue identifiziert werden. Dabei sind auch die Prognosen der demografischen Entwicklung zu berücksichtigen, um Fehlplanungen zu vermeiden. Die Wohnungsbauförderung wird als Förderangebot für unterschiedliche Bauwillige (Mieter, Einzeleigentümer, Baugemeinschaften) fortgeführt. Die Ausgestaltung der Programmsegmente wird kontinuierlich auch Initiierung eines regelmäßig tagenden „runden Tisches Wohnen“ im Dialog mit den Bauwilligen evaluiert und angepasstKreis. Man ist sich einig, dass das Zielvolumen eine Strategie zur Anwerbung von 103,5 Mio. Förderbarwert erhalten bleiben soll und dass der öffentlich geförderte Wohnungsbau einen substantiellen Anteil des Wohnungsbauvolumens ausmachen soll. Es soll eine der Nachfrage entsprechende Förderung des Mietwohnungsbaus geben. Der verstärkte Ankauf von Bindungen in Kombination Investoren für Wohnbebauung mit einer Modernisierungsförderung soll geprüft werden. Bei der Vergabe von städtischen Grundstücken soll die Konzeptqualität eine maßgebliche Rolle spielen. Die Flächenvergabe beim frei finanzierten Wohnungsbau muss fair, transparent und einvernehmlich zwischen den Akteuren abgestimmt werden. Baugemeinschaften sollen eine tragende Säule der Hamburger Wohnungspolitik werden. Die instrumentelle Sicherung dieses Ziels ist die Vergabe von 20% der Fläche an Baugemeinschaften. Man einigt sich darauf, für neue Baugemeinschaftsquartiere, insbesondere die HafenCity und die Fläche vom Altonaer Bahnhof (teilweise autofrei) zu prüfen. Die Agentur für Baugemeinschaften soll in ihrer bisherigen Form weiterlaufen und gesichert werden. Die Anzahl der Modernisierungen im Wohnungsbestand muss sich noch stärker an den vereinbarten Klimaschutzzielen orientieren. Es wird ein Monitoring durchgeführt, um ggf. nachzusteuern und die Zielzahlen zu erhöhen. Einigkeit besteht über die Notwendigkeit eines Qualitätscontrolling bei energetischer Modernisierung. Für die Einführung eines Ökologischen Mietenspiegels 2009 soll eine Einigung mit den Verbänden erreicht werden. Die Wohnlageneinstufung soll überarbeitet werden, um umweltbezogene Gesichtspunkte, vor allem Lärm, einzubeziehen. Die Kosten der Unterkunft für Sozialhilfe- und Wohngeldempfänger sollen zügig an den Mietenspiegel angepasst werden. SAGA/GWG werden nicht verkauft. Mietergemeinschaften, die einzelne Bestände übernehmen wollen, soll das ermöglicht werden. Speziell für die Elbtreppen und Dockenhuden soll eine mieterfreundliche Lösung gesucht werden. Es soll keine Einzelverkäufe in Geschosswohnanlagen geben. Um die Verdrängung angestammter Bevölkerungsschichten zu vermeiden, soll auch die Gestaltung der Mieten von SAGA/GWG eingesetzt werden. Die Öffnung der Kinderzimmerzulage für Genossenschaften wird von beiden Partnern befürwortet. Das Studierenden-Programm Präsentation auf der Veddel Expo Real entwickelt wird. • Wohnformen für Menschen mit Mietvergünstigungen wird als Erfolg angesehen und soll verlängert werden. Ein Konzept wird entwickelt zur Schaffung von Wohnraum für Obdachlose, behinderte Menschen, psychisch Kranke und Wohnungsnotfälle. Es soll geprüft werden, ob das im Wege einer Stiftung sinnvoll ist. Es herrscht Einvernehmen, dass das mit den Wohnungsbaugesellschaften vereinbarte Kontingent von 600 Wohnungen für die Wiedereinweisung wohnungsloser Menschen in Wohnungen aufgestockt werden soll. Familien in geduldetem Aufenthalt sollen in familiengerechtem Standard untergebracht werden. In Neuenfelde sollen die bestehenden Leerstände beseitigt werdenBeeinträchtigungen unterstützen.

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Sources: Kooperationsvertrag