Liquiditätsmanagement Musterklauseln
Liquiditätsmanagement. Die Gesellschaft hat für das Sondervermögen schriftliche Grundsätze und Verfahren festgelegt, die es ihr ermögli- chen, die Liquiditätsrisiken des Sondervermögens zu über- wachen und zu gewährleisten, dass sich das Liquiditätspro- fil der Anlagen des Sondervermögens mit den zugrundelie- genden Verbindlichkeiten des Sondervermögens deckt. Die Grundsätze und Verfahren umfassen: • Die Gesellschaft überwacht die Liquiditätsrisiken, die sich auf Ebene des Sondervermögens oder der Ver- mögensgegenstände ergeben können. Sie nimmt da- bei eine Einschätzung der Liquidität der im Sonder- vermögen gehaltenen Vermögensgegenstände in Re- ▇▇▇▇▇▇ zum der im Sondervermögen vor und legt hierfür eine Liquiditätsquote fest. Die Beurteilung der Liquidität beinhaltet beispielsweise eine Analyse des Handelsvo- lumens, der Komplexität des Vermögensgegenstan- des, die Anzahl der Handelstage, die zur Veräußerung des jeweiligen Vermögensgegenstandes benötigt wer- den, ohne Einfluss auf den Marktpreis zu nehmen. Die Gesellschaft überwacht hierbei auch die Anlagen in Zielfonds und deren Rücknahmegrundsätze und dar- aus resultierende etwaige Auswirkungen auf die Liqui- dität des Sondervermögens. • Die Gesellschaft überwacht die Liquiditätsrisiken, die sich durch erhöhte Verlangen der Anleger auf An- teilrücknahme ergeben können. Hierbei bildet sie sich Erwartungen über Nettomittelveränderungen unter Be- rücksichtigung von verfügbaren Informationen über die Anlegerstruktur und Erfahrungswerten aus historischen Nettomittelveränderungen. Sie berücksichtigt die Aus- wirkungen von Großabrufrisiken und anderen Risiken (z. B. Reputationsrisiken). • Die Gesellschaft hat für das Sondervermögen adäqua- te Limits für die Liquiditätsrisiken festgelegt. Sie über- wacht die Einhaltung dieser Limits und hat Verfahren bei einer Überschreitung oder möglichen Überschrei- tung der Limits festgelegt. • Die von der Gesellschaft eingerichteten Verfahren gewährleisten eine Konsistenz zwischen Liquiditäts- quote, den Liquiditätsrisikolimits und den zu erwarteten Nettomittelveränderungen. Die Gesellschaft überprüft diese Grundsätze regelmäßig und aktualisiert sie entsprechend. Die Gesellschaft führt regelmäßig, mindestens einmal jähr- lich, Stresstests durch, mit denen sie die Liquiditätsrisiken des Sondervermögens bewerten kann. Die Gesellschaft führt die Stresstests auf der Grundlage zuverlässiger und aktueller quantitativer oder, falls dies nicht angemessen ist, qualitativer Informationen durch. Hierbei we...
Liquiditätsmanagement. Der AIFM bedient sich angemessener Methoden zur Steuerung der Liquidität und arbeitet mit Verfahren, die ihm eine Überwachung der Liquiditätsrisiken des AIF ermöglichen. Der AIFM stellt sicher, dass der von ihm verwaltete AIF der Anlagestrategie, dem Liquiditätsprofil und den Rücknahmegrundsätzen Rechnung trägt.
Liquiditätsmanagement. Die Gesellschaft hat Grundsätze zur Ermittlung sowie fortlaufenden Überwachung des Liquiditätsrisikos festgelegt. Hierdurch soll gewährleistet werden, dass jederzeit ein ausreichender Anteil an liquiden Vermögenswerten im Fonds vorhanden ist, um Rücknahmen unter normalen Marktbedingungen bedienen zu können. Das Liquiditätsmanagement berücksichtigt die relative Liquidität der Vermögenswerte des Fonds sowie die für die Liquidierung erforderliche Zeit, um eine angemessene Liquiditätshöhe für die zugrunde liegenden Verbindlichkeiten zu gewährleisten. Die Ableitung der Verbindlichkeiten erfolgt aus einer Projektion historischer Rücknahmen und berücksichtigt die fondsspezifischen Rücknahmebedingungen. Das Liquiditätsmanagement stellt einen quantitativen Zugang dar, um die quantitativen und qualitativen Risiken von Positionen und beabsichtigten Investitionen zu bewerten, die wesentliche Auswirkungen auf das Liquiditätsprofil des Vermögenswertportfolios des Fonds haben. Über Änderungen der Grundsätze zur Ermittlung sowie fortlaufenden Überwachung des Liquiditätsrisikos werden die Anleger im Jahresbericht der Fonds informiert. Die Gesellschaft hat Grundsätze zur Ermittlung sowie fortlaufenden Überwachung des Liquiditätsrisikos festgelegt. Hierdurch soll gewährleistet werden, dass jederzeit ein ausreichender Anteil an liquiden Vermögenswerten im Fonds vorhanden ist, um Rücknahmen unter normalen Marktbedingungen bedienen zu können. Das Liquiditätsprofil des Fonds ergibt sich unter Berücksichtigung des Liquiditätsprofils des Masterfonds sowie der unter Abschnitt „Anlageziele, -strategie, -grundsätze und –grenzen - Anlageziel und -strategie“ als Feederfonds klassifizierten Anlagestrategie wie folgt: Der Masterfonds darf im Rahmen seiner Anlagestrategie Aktien erwerben. Sofern börsennotiert oder in einen vergleichbaren hinreichend liquiden aktiven Markt einbezogen, besitzt die Instrumentenklasse der Aktien- und aktienähnlichen Investments grundsätzlich eine hohe Liquidität. Bei Handelsaussetzung oder nicht gegebener Börsennotierung bei gleichzeitiger fehlender Einbeziehung in einen anderen hinreichend liquiden aktiven Markt kann der Erwerb dieser Vermögensgegenstände mit der Gefahr verbunden sein, dass es bei einer Weiterveräußerung an Dritte zu Liquiditätsabschlägen kommen kann, die einer Veräußerung entgegenstehen können. Sofern der Masterfonds im Rahmen seiner Anlagestrategie Renten erwirbt, ist Folgendes zu beachten: Der Handel dieser Vermögensgegenstände kann über ...
Liquiditätsmanagement. Das Liquiditätsmanagement umfasst die Berücksichtigung der lnvestmentstrategie, des Liquiditätsprofils und der Rücknahmegrundsätze für den AIF. Um zu gewährleisten, dass das aktuelle Liquiditätsprofil des AIF ausreicht, um seinen unterliegenden Zahlungs- und Rücknahmeverpflichtungen nachkommen zu können, wird für den AIF ermittelt oder abgeschätzt, welches die tatsächlichen, erwarteten oder potentiellen Zahlungs- und Rücknahmeverpflichtungen sind. Zudem wird die Liquidität des AIF ermittelt und den Zahlungs- und Rücknahmeverpflichtungen gegenübergestellt, wobei hinreichend grosse Liquiditätspuffer vorgehalten werden. Dies umfasst die Liquiditätsplanung, die Disposition der liquiden Mittel sowie die Überwachung und Steuerung der liquiden Mittel.
Liquiditätsmanagement. Gegenstand des Liquiditätsmanagements sind die Planung, Anla- ge und Steuerung der Liquidität der Investmentgesellschaft, wel- che die Verwaltungsgesellschaft in Bezug auf die Liquiditätsrisi- ken der Investmentgesellschaft festgesetzt hat, sowie die Koor- dination des kurz-, mittel- und langfristigen Kapitalbedarfs der Investmentgesellschaft. Das Liquiditätsmanagement hat das Ziel, die kurz-, mittel- und auch langfristige Zahlungsfähigkeit der Investmentgesellschaft zu sichern. Die Investition des gesamten Kommanditkapitals der Invest- mentgesellschaft i. V. m. dem schrittweisen Kapitalabruf durch die Zielfonds (vgl. den Abschnitt „Umstände, unter denen Fremd- kapital eingesetzt werden kann, sowie Belastungen und Hand- habung von Sicherheiten“) erfordert eine genaue Planung der Liquidität der Investmentgesellschaft. Im Rahmen des Liquidi- tätsmanagements werden daneben auch die potenziellen Liqui- ditätsrisiken gesteuert, die aus der Möglichkeit eines vorzeitigen Ausscheidens von Anlegern aus der Investmentgesellschaft durch Kündigung oder Ausschluss für die Investmentgesellschaft resultieren können. Die Anlagebedingungen und die Regelungen des Gesellschaftsvertrages sehen kein Recht auf ordentliche Kün- digung und damit kein Recht auf Rückgabe der Anteile vor. Den Anlegern steht aber das Recht zur Kündigung aus wichtigem Grund zu. Auch kann ein Anleger unter den im Gesellschaftsver- trag genannten Bedingungen aus der Investmentgesellschaft ausgeschlossen werden (vgl. Kapitel „Anteile“, Abschnitt „Aus- gabe und Rücknahme der Anteile“, Unterabschnitt „Rücknahme von Anteilen/Kündigung/Ausschluss aus der Investmentgesell- schaft“). In diesen Fällen wird ein sog. Abfindungsguthaben errechnet, mit dem die Investmentgesellschaft den ausscheiden- den Anleger abfindet (Details zum Abfindungsguthaben sind im gleichnamigen Unterabschnitt des Kapitels „Kosten“, Abschnitt „Ausgabe- und Rücknahmepreis, Abfindungsguthaben“ zu finden). Im Rahmen des Liquiditätsmanagements erfolgt ein kontinuierli- cher Abgleich der vorhandenen Liquidität mit den Zahlungsver- pflichtungen der Investmentgesellschaft. Hierbei werden insbe- sondere die noch ausstehenden Einzahlungsverpflichtungen der Investmentgesellschaft gegenüber den Zielfonds und ggf. Zweck- gesellschaften, die von der Investmentgesellschaft zu tragenden Kosten und Gebühren, weitere feststehende Zahlungen sowie die Ausschüttungsplanung der Investmentgesellschaft berück- sichtigt. Zur Sicherstellung einer ausreichenden L...
Liquiditätsmanagement. Die KVG verfügt für den AIF über ein angemessenes Liquiditätsmanagementsystem, welches im Einklang mit der in den Anlagebedingungen festgelegten Anlagestrategie und der Struktur der Investmentgesellschaft als geschlossener inländischer Publikums-AIF, bei dem keine ordentlichen Kündigungsmöglichkeiten und somit keine Rücknahme oder Umtausch von Anteilen vorgesehen sind, steht. Durch dieses Liquiditätsmanagement soll unter anderem die Zahlungsfähigkeit der Investmentgesellschaft sowie ein effizienter Zahlungsverkehr fristgerecht sichergestellt werden. Das Liquiditätsmanagementsystem entspricht insbesondere den Anforderungen des § 30 KAGB, den ergänzenden Anforderungen der europäischen Verordnung (EU) Nr. 231/2013 sowie Verlautbarungen der BaFin. Die KVG hat hierzu schriftliche Grundsätze und wirksame Verfahren festgelegt, die es ihr ermöglichen, die Liquiditätsrisiken der von ihr verwalteten Investmentvermögen und damit im vorliegenden Fall der Investmentgesellschaft zu überwachen und zu gewährleisten, dass sich das Liquiditätsprofil der Anlagen der Investmentgesellschaft mit den zugrunde liegenden Verbindlichkeiten der Investmentgesellschaft deckt. Die KVG überprüft die dokumentierten Grundsätze und Verfahren für das Liquiditätsmanagement mindestens einmal jährlich und aktualisiert sie bei Änderungen oder neuen Vorkehrungen. Sie berücksichtigt in ihrem Liquiditätsmanagementsystem und den betreffenden Verfahren angemessene Eskalationsmaßnahmen, um zu erwartende oder tatsächliche Liquiditätsengpässe oder andere Notsituationen der Investmentgesellschaft zu bewältigen. Die KVG hat unter Berücksichtigung der Anlagestrategie adäquate Limits für die Liquidität oder Illiquidität der Investmentgesellschaft festgesetzt und überwacht deren Einhaltung fortlaufend. Die KVG führt unter Berücksichtigung der Anlagestrategie, des Liquiditätsprofils der Investmentgesellschaft und der Anlegerart mindestens jährlich Stresstests durch, mit denen sie die Liquiditätsrisiken des verwalteten Investmentvermögens bewerten kann. Die Stresstests erfolgen dabei unter Zugrundelegung von sowohl normalen als auch außergewöhnlichen Liquiditäts-/Marktbedingungen. Im Hinblick auf das Ergebnis von Stresstests handelt die KVG im besten Interesse der Anleger.
Liquiditätsmanagement. Die Fondsleitung stellt ein angemessenes Liquiditätsmanagement sicher. Die Einzelheiten wer- den im Prospekt offengelegt
1. OPALS als vorteilhaftes Instrument zur Umsetzung der Anlagepolitik
1.1 Neben direkten Anlagen in Beteiligungspapiere oder fest- und variabel verzinsliche Wertpapiere, sowie in kollektive Kapitalanlagen, möchte sich die Anlageverwalterin für einzelne Teilvermögen auch die Möglichkeit offen halten, eine teilweise „indexorientierte bzw. passive Anlagetätigkeit“ mittels einer Nachbildung von bedeutenden Aktienindizes zu tätigen. Für diesen Zweck eignet sich die Anlage in von ▇▇▇▇▇▇ ▇▇▇▇▇▇▇ Capital (Cayman Islands) Ltd. emittierte OPALS, welche spezifische Aktienindizes genau nachbilden, wobei jedoch nicht alle darin enthaltenen Aktien erworben werden. Die Korrelation zwischen den einzelnen Aktienportfolios der OPALS und den nachgebildeten Aktienindizes liegt indessen nahe bei 1. Im Vergleich zu Direktanlagen in ein- zelne Aktien weisen OPALS folgende Vorteile auf: • umfassende und kostengünstige Diversifikation; • enge Korrelation mit den nachgebildeten Indizes; • hohe Fungibilität bzw. Möglichkeit zur Reversibilität der Anlage (Verkauf der OPALS oder jederzeitiger Umtausch in zugrundeliegende Aktienportfolios, wobei ausserhalb der vorge- sehenen Umtauschtage dafür eine Gebühr von 0,5% erhoben wird); • Vereinfachung des administrativen- und des Überwachungsaufwandes gegenüber einer An- lage in Einzelaktien.
1.2 Eine Übersicht über die einzelnen aufgelegten OPALS mit den von diesen nachgebildeten Indi- zes ist im Prospekt aufgeführt.
Liquiditätsmanagement. Zur Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben bezüglich des Li- quiditätsmanagements wird durch die Kapitalverwaltungsge- sellschaft für die Investmentgesellschaft ein EDV-gestütztes Liquiditätsmanagementsystem zur Steuerung aller liquidi- tätswirksamen Vorgänge im Rahmen des ordentlichen Ge- schäftsverkehrs der Investmentgesellschaft eingesetzt. Hierauf aufbauend werden die gewonnenen Erkenntnisse in einer Planungsrechnung berücksichtigt und zudem die hieraus resultierende Wechselwirkung im Rahmen der Li- quiditätssteuerung berücksichtigt. Mit Hilfe dieser Liqui- ditätsvorausplanung für die Investmentgesellschaft, die Beteiligungsgesellschaft und die Immobilienentwicklungs- gesellschaften, welche unter Berücksichtigung bereits et- waig laufender Beteiligungen in Immobilienentwicklungen mit dem eingesetzten Asset Manager monatlich abgestimmt und aktualisiert wird, werden – unter Berücksichtigung einer angemessenen Liquiditätsreserve – die für neue Immobili- eninvestitionen derzeit und zukünftig zur Verfügung stehen- den Investitionsmittel für die Investmentgesellschaft bezie- hungsweise die Beteiligungsgesellschaft festgestellt. Soweit aufgrund von im Ausland gelegenen Immobilien weitere Ge- sellschaften vor Ebene der Immobilienentwicklungsgesell- schaften aus rechtlichen, steuerlichen oder administrativen Gründen gegründet werden sollten, werden diese ebenso in der Liquiditätsvorausplanung berücksichtigt. Siehe hierzu auch die Ausführungen unter ›5.2 Anlagepolitik und Anlage- strategie‹. Die Kapitalverwaltungsgesellschaft verfügt somit über ein angemessenes Liquiditätsmanagementsystem für die In- vestmentgesellschaft und hat zudem weitere schriftliche Grundsätze und Verfahren festgelegt, die es ihr ermöglichen, Liquiditätsrisiken der Investmentgesellschaft zu überwachen und zu gewährleisten, dass sich das Liquiditätsprofil der In- vestitionen der Investmentgesellschaft mit den zugrundelie- genden Verbindlichkeiten und Zahlungsverpflichtungen der Investmentgesellschaft deckt. Die Kapitalverwaltungsge- sellschaft überprüft diese Grundsätze regelmäßig und aktu- alisiert sie entsprechend. Die Kapitalverwaltungsgesellschaft führt weiterhin regel- mäßig Stresstests durch, mit denen sie die Liquiditätsrisiken der Investmentgesellschaft bewerten kann. Die Kapitalver- waltungsgesellschaft führt die Stresstests auf der Grundla- ge zuverlässiger und aktueller quantitativer oder, falls dies nicht angemessen ist, qualitativer Informationen durch. Hier- bei werden Anlagestr...
Liquiditätsmanagement. Das Liquiditätsmanagement umfasst die Berücksichtigung der lnvestmentstrategie, des Liquiditätsprofils und der Rücknahmegrundsätze für den Teilfonds. Um zu gewährleisten, dass das aktuelle Liquiditätsprofil des Teilfonds ausreicht, um seinen unterliegenden Zahlungs- und Rücknahmeverpflichtungen nachkommen zu können, wird für den Teilfonds ermittelt oder abgeschätzt, welches die tatsächlichen, erwarteten oder potentiellen Zahlungs- und Rücknahmeverpflichtungen sind. Zudem wird die Liquidität des Teilfonds ermittelt und den Zahlungs- und Rücknahmeverpflichtungen gegenübergestellt, wobei hinreichend grosse Liquiditätspuffer vorgehalten werden. Dies umfasst die Liquiditätsplanung, die Disposition der liquiden Mittel sowie die Überwachung und Steuerung der liquiden Mittel.
Liquiditätsmanagement. Jeder Teilfonds darf:
