Mobbing Musterklauseln

Mobbing. Unter Mobbing ist ein missbräuchliches und einseitiges Ver- halten zu verstehen, das sich auf wiederholte und schwerwie- gende Weise in Worten, Handlungen, Gesten und Schriften äussert. Es handelt sich um ein Verhalten, das die Persön- lichkeit, die Würde oder die Gesundheit des Arbeitnehmers verletzt, oder darauf ausgerichtet ist, den Arbeitsplatz einer Person zu gefährden, einen persönlichen beruflichen Vorteil zu erlangen oder das Arbeitsklima willentlich zu verschlech- tern.
Mobbing. Mobbing bedeutet, dass jemand von Mitarbeitenden und/oder vorgesetzten Perso- nen wiederholt und regelmässig über einen längeren Zeitraum schikaniert, belästigt, beleidigt, ausgegrenzt oder beispielsweise mit kränkenden Aufgaben bedacht wird.
Mobbing. Mobbing ist dann gegeben wenn: • Systematische Schikanen und Intrigen von einer oder mehreren Personen gegen ei- ne einzelne Person oder einer kleinen Gruppe unabhängig von der jeweiligen Be- triebshierarchie gerichtet sind, • diese über einen längeren Zeitraum fortgeführt werden, • die Angriffe feindselig sind und gegen Selbstwert und Selbstverständnis der Person gehen und • ein Machtgefälle besteht, d.h. Betroffene keine Möglichkeit haben, die „Spielregeln“ mitzubestimmen. Das besondere besteht in der Personifizierung eines in der Regel strukturell bedingten Konflikts: „Du bist das Problem. Bist du weg, dann ist das Problem gelöst.“ Forschungsergebnisse zeigen, dass jede und jeder in die Situation des Opfers geraten kann. Nach neuesten Untersuchungen auf europäischer Ebene ist zu befürchten, dass etwa 8% der arbeitenden Bevölkerung von Mobbing betroffen sind. Betriebliche Ursachen für Mobbing können sein: • Konflikthafte oder undurchschaubare betriebliche Spielregeln, • schlechte Auswahl, fehlende Ressourcen oder problematisches Verhalten von Füh- rungskräften, • Mängel in der Arbeitsorganisation, • hoher Arbeitsdruck, • ungenügende Arbeitsmittel, • soziale Dichte (Raumnot, Raucher – Nichtraucher etc.), • dauerhafte Frustration durch als ungerecht empfundene Gratifikationssysteme (glei- ▇▇▇▇ ▇▇▇▇ für ungleiche Arbeitsleistung, fehlende Aufstiegsmöglichkeiten etc.). Mobbing äußert sich beispielsweise durch • Angriffe auf das soziale und fachliche Ansehen: Gerüchte verbreiten, des Diebstahls oder der Lüge bezichtigen, vor Kollegen, Führungskräften, ▇▇▇▇▇▇, Pa- tienten oder anderen demütigen, unkollegiales Verhalten unterstellen, die Arbeit schlecht machen... • Angriffe auf die sozialen Beziehungen bzw. die Möglichkeit sich mitzutei- len: Räumliche oder soziale Isolierung, Kontaktverweigerung, Kontaktverbot, An- schreien, ständig unterbrechen ... • Angriffe auf persönliche Merkmale: Erscheinungsbild, Behinderungen, Verhal- tensweisen, Herkunft, Werte und Überzeugungen, Vorlieben kritisieren, lächerlich machen. • Angriffe auf die Arbeit: Arbeit über bzw. unter dem Können zuteilen, Arbeit entziehen, sinnlose Aufgaben zuweisen, Informationen vorenthalten, notwendige Arbeitsmittel, wie PC, Telefon, Werkzeuge, entziehen bzw. nicht im erforderlichen Umfang zur Verfügung stellen, Arbeitsergebnisse ungerecht bewerten, Arbeitser- gebnisse vernichten... • Angriffe auf das Sicherheitsgefühl: ▇▇▇▇▇▇▇▇ ▇▇▇ ▇▇▇▇▇▇▇▇▇, Beschatten, Te- lefonterror, Schlüsseldiebstahl, Andr...
Mobbing. Mit Mobbing wird eine Konfliktentwicklung am Arbeitsplatz bezeichnet, bei der eine Person oder eine Gruppe wiederholt und während längerer Zeit (in der Regel mehr als 6 Monate) enormen psychischen Druck auf jemanden ausübt und diesen Menschen systematisch belästigt, demütigt oder ausgrenzt. Mobbinghandlungen können unter anderem auftreten als: - Schikanen, Sticheleien, Spötteln - Feindseligkeiten, Ignorieren (z.B. wie Luft behandeln) - Beleidigen, Verleumden, ständiges unberechtigtes Kritisieren - Zuteilung von kränkenden oder sinnlosen Aufgaben oder Arbeiten - Ausschluss von für die Arbeit wichtigen Informationen - Anbieten eines unzumutbaren Arbeitsplatzes Mobbing kann z.B. ausgelöst werden durch personelle Veränderungen im Team, durch Vorgesetztenwechsel, grossen Arbeitsdruck und Stress, Schwie- rigkeiten auf der Beziehungsebene, Uneinigkeit über Zielsetzungen, Miss- erfolg, organisatorische Mängel, Angst um den Arbeitsplatz, Führungs- schwäche von der vorgesetzten Bereichsleitung oder Heimleitung.
Mobbing. Die Unterzeichner des TARIFVERTRAGS tolerieren weder sexuelle Belästigung laut Definition in den Artikeln L. 245-1 ff. des Arbeitsgesetzbuchs noch Mobbing laut Definition der Konvention gegen Mobbing und Gewalt am Arbeitsplatz vom 25. Juni 2009, d. h. „Mobbing ist, wenn eine Person aus dem Unternehmen gegenüber einem Arbeitnehmer oder einer Führungskraft wiederholt und absichtlich strafbare Handlungen vornimmt, die Folgendes zum Ziel haben oder bewirken: • die Person in ihren Rechten oder in ihrer Würde zu beeinträchtigen, • entweder die Arbeitsbedingungen der Person zu verändern oder deren berufliche Zukunft zu schädigen, indem sie ein einschüchterndes, feindliches, beeinträchtigendes, herabwürdigendes oder beleidigendes ▇▇▇▇▇▇ schafft, • die psychische oder physische Gesundheit der Person zu beeinflussen.“ Die POST LUXEMBURG verpflichtet sich, allen ANGESTELLTEN einen Arbeitsplatz zu gewährleisten, der die Würde jedes Einzelnen respektiert und der frei von sexueller Belästigung und von jeglichem Mobbing jedweden Ursprungs ist, und festgestellte Fälle mit Disziplinarmaßnahmen zu sanktionieren. Opfer von sexueller Belästigung oder Mobbing dürfen weder direkt noch indirekt Repressalien ausgesetzt oder bestraft werden, wenn sie einen Fall von Belästigung oder Mobbing anzeigen oder sich dagegen wehren. Gleiches gilt für ANGESTELLTE, die Mobbing oder Belästigung am Arbeitsplatz durch ihre Aussage bezeugen. Die Arbeitnehmervertreter der POST Luxemburg und die Geschäftsleitung der POST Luxemburg arbeiten ein Verfahren zur Handhabung von Problemen in Verbindung mit Mobbing oder sexueller Belästigung aus und setzen es um.
Mobbing. Mobbing im Sinne dieser Bedingungen ist das systematische Anfeinden, Schikanieren oder Diskriminieren von Personen mit Hilfe von Kommunikationsmedien über einen längeren Zeitraum – z. B. mittels E-Mails, Websites, Foren, Chats und Communities.
Mobbing. Mobbing ist schikanöses Handeln einer oder mehrerer Personen gegen eine Einzelperson oder eine Personengruppe, das sich über einen längeren Zeitraum erstreckt und kennzeich- nend für die Beziehung zwischen den Betroffenen ist. Mit dem Handeln wird in der Regel beabsichtigt, die Opfer in ihrem Ansehen zu schädigen und/oder aus ihrer Position zu ver- treiben. Beispiele für solche Handlungen sind: • die Verbreitung von Gerüchten über Andere; • das Zurückhalten von arbeitsnotwendigen Informationen oder gezielte Falschinfor- mationen; • Beschimpfungen und Drohungen; • unwürdige Behandlung durch Vorgesetzte, wie beispielsweise die Zuteilung kränken- der, sinnloser oder gar keiner sowie nicht zu bewältigender Aufgaben, Ausgrenzung und systematischer Isolierung durch Nichtbeachtung.
Mobbing. Als Mobbing im Sinne dieser Betriebsvereinbarung werden alle persönlichen Auseinandersetzungen, aber auch ergänzende administrative Vorgänge und Konflikte verstanden, bei denen die Handlungs- und Entscheidungsfreiheit einer Person, seine Persönlichkeitsentwicklung und sein Selbstwertgefühl, seine sozialen Beziehungen, seine Würde und sein soziales Ansehen sowie die Möglichkeit, sich sinnvoll in den Arbeitsprozess des Unternehmens einzugliedern, immer wieder systematisch angegriffen und verletzt wird (Psychoterror). In Mobbingkonflikten wird Ausgrenzung, Diskriminierung sowie der Ausstoß einer Person betrieben, eine offene und faire Auseinandersetzung wird vermieden und der angegriffenen Person wird eine faire Behandlung nicht zugebilligt.
Mobbing. Der Begriff Mobbing beschreibt negative kommunikative Handlungen, die gegen eine Person gerichtet sind (von einer oder mehreren anderen) und die wiederholt und systematisch vor- kommen. Dies können z.B. sein: • Verleumden von Mitbeschäftigten oder deren Familienangehörigen • Verbreiten von Gerüchten über Mitbeschäftigte oder deren Familie • absichtliches Zurückhalten von arbeitsnotwendigen Informationen • Desinformation • Drohung und Erniedrigung • Beschimpfung, verletzende Behandlung, Hohn und Aggressivität und • unwürdige Behandlung durch Vorgesetzte und Kolleginnen und Kollegen, z.B. die Zutei- lung kränkender, unlösbarer, sinnloser oder gar keiner Aufgaben.
Mobbing. DTCH lässt Mobbing oder unfair ausgetragene Konflikte nicht zu. Teamgeist, Vertrauen, eine angstfreie, motivierende Umgebung sowie eine gesunde Diskussions- und Streitkultur prägen das Zusammenarbeiten der AN. Wird in einer Auseinandersetzung die persönliche Integrität des Gegenübers angegriffen oder verletzt, unabhängig davon, ob dies direkt ausgetragen wird oder indirekt geschieht, spricht man von einem unfair ausgetragenen Konflikt. Solche Konflikte gefährden eine sichere und offene Arbeitsatmosphäre und haben ein destruktives Potential. Mobbing ist eine spezifisch destruktive Konfliktform, bei der eine Person auf systematische Weise herabgesetzt, ausge- grenzt und diskriminiert wird.