Certified Mail Musterklauseln

Certified Mail. Beim herko¨mmlichen Certified Mail verschickt ein Sender P1 eine Nachricht m an einen Empfa¨nger P2 im Tausch gegen eine Quittung. Hierbei ist sicherzustellen, daß P2 die Quittung unabha¨ngig vom Inhalt der Nachricht ausstellt. Mo¨gliche Erweite- rungen fu¨r mehr Teilnehmer sind: 1-to-n: P1 verschickt eine Nachricht m an P2; : : : ; Pn und erha¨lt entweder von allen Quittungen, oder kein einziger Empfa¨nger erha¨lt Information u¨ber die Nachricht. n-to-1: Jeder Teilnehmer P2; : : : ; Pn schickt je eine Nachricht an P1 und er- wartet eine Quittung. Hierbei wird sichergestellt, daß entweder alle oder keine der Nachrichten ankommt. n-to-n Maximal kann jeder Teilnehmer Nachrichten an alle anderen Teilneh- mer schicken. In diesem Fall, werden entweder alle n(n 1) Quittungen erzeugt oder keine einzige Nachricht u¨bertragen. Jedes dieser Probleme kann man gema¨ß dem in Kapitel 4.1 vorgestellten Muster lo¨sen. Als Beispiel beschreiben wir hier die Lo¨sung fu¨r 1-to-n Certified Mail. Die vorgestellte Lo¨sung basiert auf einem Public-Key Verschlu¨sselungssystem, welches sicher gegen adaptive chosen-ciphertext Angriffe ist [8, 10]. Einzig T beno¨tigt ein Schlu¨sselpaar. Die leere Nachricht bezeichnen wir mit ". 1. P1 verschlu¨sselt (id set; tid; m) mit dem o¨ffentlichen Schlu¨ssel von T und schickt den Schlu¨sseltext cipher = ET (id set; tid; m) an alle. Jede Partei Pi, die cipher erhalten hat und eine Quittung ausstellen will, setzt decs = sign und decs = reject sonst. Danach wird das optimistische MPVU mit sign(Pi; id set; tid; cipher; decs) gestartet. 2. Teilnehmer P1: (a) Falls die Entscheidung von P1 in Phase 2 signed war, gibt sie Protokoll Teilnehmer P1 schickt m an alle Empfa¨nger und beweist, daß der Klar- text von cipher wirklich (id set; tid; m) war (z.B. durch Mitteilung der Zufallswerte, so daß die Empfa¨nger die Verschlu¨sselung wiederholen ko¨nnen). (b) Ansonsten, d.h., falls Teilnehmer Pi rejected entschieden hat, gibt der Teilnehmer ebenso rejected aus und ha¨lt an. Teilnehmer Pi; i 6= 1: (a) Falls Pi mit i > 1 ein korrektes Tripel (id set; tid; m) erhalten hat, gibt es m aus und ha¨lt an. (b) Ansonsten zeigt Pi den Vertrag (id set; tid; cipher; decs) durch Eingabe von show(id set; tid; cipher; T ) bei T vor. 3. Falls T einen korrekten Vertrag (id set; tid; cipher) von einem Pi 2 id set erhalten hat, versucht es cipher zu entschlu¨sseln. (a) Falls die Entschlu¨sselung gelingt und (id set; tid; m) fu¨r das gegebe- ne (id set; tid) ergibt, dann wird mT...

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