Quartiere Musterklauseln
Quartiere. Wir unterstützen und fördern Menschen im Quartier, die ihr Wissen und ihre Erfahrungen einbringen: Anwohner, Ladenmieter, Grundeigentümer. Damit gewährleisten wir eine quartiersbezogene Bürgerbeteiligung. Wir werden offene und professionell arbeitende Stadtteilbüros fördern, die eine maximale Bandbreite an Menschen anziehen und die Vielfalt der Offenbacher Bürgerinnen und Bürger widerspiegeln. Das Quartiersmanagement muss überparteilich erfolgen. Für die Stadtteilbüros in den Quartieren werden wir ein regelmäßiges (jährliches) Berichtswesen in Bezug auf Aktivitäten, Ziele und Effizienz einführen. Unser Ziel ist eine bessere Identifikation der Anwohner mit ihrem Quartier, die dazu führt, dass Bürgerinnen und Bürger selbst auf ihr Quartier aufpassen. Wir streben besonders in den Vierteln rund um die Innenstadt eine bessere Durchmischung an, u. a. durch Räume und Aktivitäten, die von Anwohnern über ihr Quartier hinaus wahrgenommen werden. Wir werden den lokalen Einzelhandel in den Stadtteilen und Quartieren nach Möglichkeit unterstützen. Wir unterstützen Projekte des Urban Gardening auf dem Stadtgebiet als Zwischennutzung. Für Verstetigungen und langfristige Projekte gilt es, zwischen dem sozialen und ökologischen Mehrwert des Projekts und der Konkurrenz zu alternativen Nutzungen und Angeboten abzuwägen.
Quartiere. Im Rahmen der Kartierungen wurden drei Fledermausquartiere innerhalb des Untersuchungsgebietes festgestellt (vgl. Karte 3). In unten stehender Tabelle sind diese Quartiere mit der Entfernung zum Potentialgebiet angegeben. Tabelle 3-6: Quartiernachweise Datum Bez. in Karte 3 Ortsbezeichnung Typ Deutscher Artname Besatz Entfernung Potentialgebiet 16.03.2016 HS08 Hochstand ZQ Rauhautfledermaus Kot 0 m 17.06.2016 SQ Zwergfledermaus unbestimmt 11.08.2016 BW02 Kirche SQ Fledermaus unbestimmt Umfrage ~ 890 m 14.09.2016 BW03 Kirche SQ Fledermaus unbestimmt Kot ~ 820 m Bez. in Karte 3 Typ lfd. Nr. SQ Sommerquartier BQ Balzquartier Festgestellt durch Ausflugsbeobachtungen, Quartierkontrolle oder Verhören In einem Hochstand am östlichen Rand des Potentialgebietes wurde im Frühjahr Kot einer Rauhautfledermaus gefunden. Im weiteren Jahresverlauf wurde Mitte Juni erneut Kot einer nicht weiter bestimmbaren Zwerg- oder Mückenfledermaus nachgewiesen. Aufgrund der Beschaffenheit des Hochstandes kann es sich hierbei nur um ein Sommerquartier der beiden nachgewiesenen Arten handeln. Der Hochstand ist direkt am östlichen Rand des Potentialgebietes gelegen. Ein weiteres Sommerquartier befindet sich in der Kirche von Weingarten. Hier wurde Mitte September Kot einer unbestimmten Fledermausart gefunden. Die Kirche liegt etwa mehr als 800 m vom Potentialgebiet entfernt. Auch die Kirche in Ebenheim soll laut Aussage der Anwohner im ▇▇▇▇▇▇ von Fledermäusen als Quartierstandort dienen. Dies wurde nach deren Aussage bereits im Rahmen einer anderen Fledermausuntersuchung aus dem Jahr 2016 festgestellt. Eine Besatzkontrolle war zum Zeitpunkt der Erfassung aufgrund verschlossener Türen nicht möglich. Die Kontrolle der Flachkästen erbrachte keine Nachweise. Ende Juli wurde territoriales Verhalten von Zwergfledermäusen in der Ortschaft Ebenheim nachgewiesen. Ein Nachweis eines Quartieres erfolgte nicht. ▇▇ ▇▇▇ ▇▇▇▇▇ ▇ sind weitere innerhalb des 1.000-m-Radius nachgewiesene potentielle Quartierstrukturen der vorkommenden Fledermausarten dargestellt. Ein Großteil der vorgefundenen Habitatbäume konnte nicht direkt kontrolliert werden, da die Höhlungen oder anderweitige Quartierstrukturen zu weit oben lagen und mit der Leiter nicht erreichbar waren. Die Kontrolle der Kirche in Ebenheim erbrachte keine Ergebnisse. Die Hochstände und das Wasserwirtschaftsgebäude konnten nicht direkt kontrolliert werden, da diese entweder verschlossen oder einsturzgefährdet waren. Die Ein- bzw. Ausflugbeobachtunge...
