Common use of Verbrauch Clause in Contracts

Verbrauch. Für das Jahr 2030 rechnet die IEA mit einer globalen Gasnachfrage von insgesamt 4.456 Mrd. Kubikmeter Erdgas. Dabei werden Wachstumsraten ab 2021 von durchschnittlich 0,4% pro Jahr angenommen. Absolut bedeutet dies einen Anstieg der globalen Gasnachfrage um ▇▇▇ ▇▇▇. ▇▇▇▇▇▇▇▇▇▇ ▇▇▇▇▇▇ bis 2030. Historisch wurde die Nach- frage nach Erdgas seit den 1900er Jahren von den OECD-Ländern, insbesondere den USA und Europa, dominiert. Der größte Verbraucher im Jahr 2021 waren die USA mit ▇▇▇ ▇▇▇. ▇▇▇▇▇▇▇▇▇▇ ▇▇▇▇▇▇, gefolgt von Europa mit ▇▇▇ ▇▇▇. ▇▇▇▇▇▇▇▇▇▇ ▇▇▇▇▇▇ und Russland mit 543 Mrd. Kubikmeter Erdgas (WEO 2023 S. 372). Nach Einschätzung der IEA wird die Erdgasnachfrage in den USA bis Mitte der 2020er Jahre leicht ansteigen, danach wird ein Rückgang erwartet, so dass die Gesamtnachfrage im Jahr 2030 ungefähr auf dem gleichen Ni- veau wie 2021 liegen wird. Die Nachfrage aus dem Nahen Osten sorgt nach Einschätzung der IEA für ein deutli- ches Wachstum: Der Pro-Kopf-Verbrauch von Erdgas soll zwischen 2021 und 2030 um rund 130 Kubikmeter an- steigen, was auf den zunehmenden Einsatz von Gas in Kraftwerken, Industrie und Entsalzungsanlagen zurückge- führt wird. Dies entspricht einem erwarteten Gesamtwachstum von 567 Mrd. Kubikmetern im Jahr 2021 auf 689 Mrd. Kubikmeter im Jahr 2030. In China soll nach Einschätzung der IEA die Erdgasnachfrage zwischen 2021 und 2030 um 2% pro Jahr ansteigen. Die Umstellung von ▇▇▇▇▇ auf Gas, die in den 2010er Jahren begann, soll sich nach Einschätzung der IEA in den 2020er Jahren fortsetzen, allerdings in moderaterem Tempo. Der Anteil von Gas im Haushaltssektor soll von 12% im Jahr 2021 auf 16% im Jahr 2030 steigen, was zu einem Rückgang des Kohleverbrauchs beitragen soll. Weitere Nachfragetreiber sollen nach Einschätzung der IEA Indien (49 Mrd. Ku- bikmeter zwischen 2021 bis 2030) und andere südostasiatische Länder mit 41 Mrd. Kubikmeter zwischen 2021 bis 2030 sein (WEO 2023 S. 372, 375). Der globale Erdgasmarkt erlitt im Jahr 2022 einen Schock, nachdem Russland im Zuge seines Angriffs auf die Ukraine die Pipeline-Lieferungen nach Europa erheblich gekürzt hatte und damit einen beispiellosen Druck auf die Gasversorgung ausgelöst hatte. Sukzessive gelang es den europäischen Ländern, ihre Gasspeicher zu füllen, durch einen Rekordzufluss von Flüssigerdgas (LNG) einerseits und massive Gaseinsparungen, insbesondere in energieintensiven Industrien, andererseits. Dennoch führte die Anspannung der Versorgungslage zu Auswirkun- gen auf Gasverbrauchsregionen über Europa hinaus, was zu rekordhohen Spotpreisen führte. In dem für die Emittentin relevanten Gasmarkt in den Rocky Mountains ergaben sich zwischen dem 1. Januar 2022 und dem 31. Dezember 2022 preisliche Verwerfungen zwischen 1,4 USD/Mcf als Tiefstwert und 44,6 USD/Mcf im absolu- ten Hoch. Ungewöhnlich mildes Winterwetter auf der Nordhalbkugel, kombiniert mit anhaltenden LNG- Zuflüssen und ausreichender Gasspeicherung führten in der Folge zu einem starken Abwärtsdruck auf die Gas- preise, so dass der Mittelwert des für die Emittentin relevanten Gaspreises im 1. Quartal 2023 mit 2,7 USD/Mcf unterhalb des langjährigen Durchschnitts lag. Da die globale als auch die regionale Gasbilanz fragil bleibt, ist auch künftig mit zahlreichen Unsicherheiten und einer hohen Preisvolatilität zu rechnen. (Quelle: IEA Gas Market Re- port Q1 2023).

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Sources: Wertpapierprospekt, Wertpapierprospekt