Common use of Tourismus Clause in Contracts

Tourismus. Tourismus ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in Schleswig-Holstein (vgl. Kapitel III Abschnitt 1 Clustermanagement Tourismus). Den Tourismus weiter zu er- forschen und Studierende auszubilden, die ihn künftig zukunftsgerichtet wei- terentwickeln, ist daher eine wichtige Aufgabe der Hochschulen, die insbeson- dere an der Fachhochschule Westküste wahrgenommen wird. Das dortige 30 vgl. Kapitel III Abschnitt 1 foodRegio. Institut für Management und Tourismus bietet durch seine enge Verzahnung mit der Praxis attraktive Forschungsmöglichkeiten und vielfältige Kontakte mit renommierten Unternehmen aus der Tourismusbranche. Besondere Schwer- punktthemen sind dabei die Nachhaltigkeit und touristische Nachfrage. Wie das gesamte Bundesgebiet, so ist auch Schleswig-Holstein auf ausge- wiesene Expertise und ausreichend Fachkräfte im Bereich Architektur und Bauwesen angewiesen. Ein „Kompetenzzentrum Bauwesen Schleswig-Hol- stein“ als Initiative der TH Lübeck, der FH Kiel, der FH Westküste, der Chris- tian-Albrechts-Universität und der Muthesius Kunsthochschule soll in Koope- rationen mit Verbänden und Wirtschaftsorganisationen den Bedarf an Absol- vent*innen im gesamten Land decken helfen, die Qualität sichern, Weiterbil- dung befördern und eine langfristig tragfähige Qualifizierung von Fachkräften im Bauwesen zwischen den beteiligten Hochschulen gemeinsam abstimmen. Die Technische Hochschule Lübeck als zentraler Standort Schleswig-Hol- steins für das Bauwesen und die planenden Berufe koordiniert die gemein- same Initiative. Mit dem Schwerpunkt Bauwesen an der TH Lübeck wird si- chergestellt, dass an einem Standort die Qualität der mit dem Bauwesen ver- bundenen Studiengänge in der notwendigen inhaltlichen Tiefe und themati- schen Breite erreicht werden kann. Die weitere Entwicklung und Differenzie- rung des Studienangebotes erfolgt in Kooperation aller beteiligten Hochschu- len. Dadurch werden Ansätze interdisziplinärer Zusammenarbeit ermöglicht, die, getrieben durch Digitalisierung, durch die zunehmende Vernetzung der unterschiedlichen Bereiche vom Ingenieurbau bis zur Architektur notwendig sind. Um dem Arbeitsmarkt die nötigen Fachkräfte in allen Teilen des Landes in ausreichender Zahl zur Verfügung zu stellen, hat sich die Initiative vorrangig auf: • die Weiterentwicklung des Studiengangportfolios der Hochschulen in der Architektur durch einen Bachelorstudiengang an der FH Kiel und zusätzliche vertiefende Masterprogramme an der TH Lübeck, • die Prüfung von Kooperationsmöglichkeiten zur Qualifizierung und Ausweitung der Studienangebote in der umweltgerechten Gebäude- technik der FH Westküste und TH Lübeck und • die Einführung eines Bachelorstudiengangs für Stadtplanung und Ortsentwicklung an der TH Lübeck verständigt. Darüber hinaus sind weitere Themen der Zusammenarbeit Weiterbildungsan- gebote und gemeinsames Studierendenmarketing zur Gewinnung neuer Stu- dierenden. Mit der Etablierung des Kompetenzzentrums soll die Initiative operativ verstetigt werden. Sie versteht sich als beispielgebend für andere Disziplinen und Berufszweige in Schleswig-Holstein. Die sorgfältig entwickelten Studiengänge, die sich an den Standards der Kul- tusministerkonferenz für die Lehrerbildung in den Bildungswissenschaften so- wie an den von den Ländern gemeinsam vertretenen inhaltlichen Anforderun- gen für die Fachwissenschaften und die Fachdidaktiken orientieren, vermitteln zusammen mit dem Vorbereitungsdienst das beste Fundament für einen guten Unterricht und einen souveränen Umgang mit den Anforderungen des Lehrer- berufs. Mit der EUF und der CAU verfügt Schleswig-Holstein über zwei in der Lehrkräftebildung profilierte Universitäten. Anschließend bildet das IQSH31 die angehenden Lehrkräfte mit dem Vorbereitungsdienst zur endgültigen Lehr- amtsbefähigung aus. Zudem verfügt Schleswig-Holstein mit dem IPN über ei- nen exzellenten Partner mit Expertise in der Pädagogik und Didaktik der Na- turwissenschaften und der Mathematik. Neben den lehrkräftebildenden Universitäten bieten auch die Musikhoch- schule Lübeck und die Muthesius Kunsthochschule (hier im Wege der Koope- ration CAU/Muthesius Kunsthochschule) ein Studium zur Vorbereitung auf das Lehramt an. An der Musikhochschule Lübeck existiert ein eigenständiger Lehr- amtsstudiengang: Neben dem Doppelfachstudium Musik können im Rahmen des Zweifächerstudiums auch Kombinationen u.a. mit Mangelfächern studiert werden. Die UzL bietet das Fach Mathematik für Lehramtsstudierende der Mu- sikhochschule an. Durch eine Novellierung des Lehrkräftebildungsgesetzes orientiert sich das Lehramtsstudium wieder stärker an den Schularten. Deshalb werden das Lehramt an Gymnasien und das Lehramt an Gemeinschaftsschulen als ge- trennte Lehrämter wieder eingeführt. Zugleich werden damit die unterschiedli- chen Profile der beiden lehrkräftebildenden Universitäten geschärft. Die CAU ist die einzige Hochschule im Land, die in der ganzen Breite der Fä- cher Lehrkräfte für die Sekundarstufen I und II ausbildet. Traditionell hat die CAU eine besondere Stärke in der fachwissenschaftlichen Ausprägung ihrer 31 Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein. Studiengänge und durch die Kooperation mit dem IPN hervorragende Bedin- gungen für die fachdidaktische Qualifizierung in der Mathematik und den Na- turwissenschaften. In den letzten Jahren wurde auch die Fachdidaktik in den anderen Lehramtsfächern durch teilweise neue Professuren gestärkt und ein Praxissemester entwickelt und in das Studium implementiert. Diese Maßnah- men hat die CAU umgesetzt, ohne den starken fachwissenschaftlichen Kern ihres Lehramtsstudiums nennenswert zu schmälern. Die Studiengänge der CAU sind damit auf das klassische Lehramt an Gymnasien zugeschnitten. Die neue Bezeichnung unterstreicht das Profil und die besondere Kompetenz der CAU im Lehramtsstudium. Das Studium, das auf das Lehramt an Gemeinschaftsschulen vorbereitet, wird an der EUF angeboten. Diese ebenso wichtige Qualifizierung muss anders gestaltet sein als das Studium zum Lehramt an Gymnasien. An den Gemein- schaftsschulen besteht ein deutlich größerer Bedarf an Lehrkräften für die Se- kundarstufe I als für die Sekundarstufe II. Gleichzeitig müssen im Studium für diese Schulart die didaktischen und pädagogischen Anforderungen auf Grund der noch stärker heterogen zusammengesetzten Klassenverbände einen grö- ßeren Anteil haben. Deshalb bietet die EUF, die sich durch eine stark pädago- gisch und didaktisch ausgerichtete Lehrerbildung profiliert und bei der Entwick- lung eines Praxissemesters sowie dem Thema Inklusion eine Vorreiterrolle eingenommen hat, für die Qualifizierung zum Lehramt an Gemeinschaftsschu- len besonders gute Voraussetzungen. Die bestehenden Fächer der Sekundar- stufen II und die Möglichkeit, durch ein Kombinationsstudium von zweien die- ser Fächer die Befähigung für das Lehramt an Gymnasien zu erwerben, blei- ben an der EUF daneben erhalten. Angesichts steigender Schülerzahlen und steigender Anforderungen an den Schulen ist aktuell von einem höheren Bedarf an Lehrkräften auszugehen, als er im Moment gedeckt werden kann. Das MBWK geht die Herausforderung der wachsenden Bedeutung von Bil- dung bei gleichzeitigem Lehrkräftemangel systematisch an und hat dafür ein Fünf-Punkte-Konzept vorgelegt. Neben der Stärkung der aktiven Lehrkräfte, der Stärkung des Seiteneinstiegs, verstärkten Werbemaßnahmen- und Kom- munikationsaspekten wird ein besonderer Schwerpunkt auf die Qualifizierung angehender Lehrkräfte gelegt. Gemeinsam mit den lehrkräftebildenden Hochschulen etablieren Wissen- schafts- und Schulabteilungen des MBWK eine dauerhafte gemeinsame Ar- beitsgruppe. Diese begleitet die Umsetzung von Maßnahmen und diskutiert und etabliert ggf. weitere Optionen. Dafür wird ein Teil des Strategiebudgets zur Verfügung gestellt. Aus diesen Mitteln soll insbesondere das Lehramt an Grundschulen, das Lehramt Sonderpädagogik, das Lehramt an berufsbilden- den Schulen und allgemein die Lehrämter für MINT-Fächer sowie für die Fä- cher Musik und Kunst gestärkt werden. Neben einer Erhöhung der Zahl der Studienplätze, wie z.B. in der Sonderpädagogik, sollen Schritte erarbeitet wer- den, die den Übergang von der Schule zur Hochschule erleichtern und den Studienerfolg insbesondere in den MINT-Fächern verbessern. Ziel ist es, auch die Lehrkräftegewinnung durch eine Steigerung der Attraktivität des Lehramts- studiums, kooperative Qualifizierungsmodelle (z.B. in der beruflichen Bildung und in der Sonderpädagogik) sowie durch neue Qualifizierungswege, z.B. für Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler zu unterstüt- zen.

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Sources: Hochschulvertrag

Tourismus. Der Tourismus ist ein wichtiger stellt in Meißen einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor in Schleswig-Holstein (vgldar. Kapitel III Abschnitt 1 Clustermanagement Tourismus). Den Tourismus weiter zu er- forschen und Studierende auszubildenEinen hohen Bekannt- heitsgrad hat die Stadt insbesondere durch ihre Geschichte als die „Wiege Sachsens“, die ihn künftig zukunftsgerichtet wei- terentwickeln, ist daher eine wichtige Aufgabe der Hochschulen, Porzel- lan-Manufaktur und die insbeson- dere historische Altstadt mit zahlreichen restaurierten Gebäuden. Mit Lage an der Fachhochschule Westküste wahrgenommen wird. Das dortige 30 vgl. Kapitel III Abschnitt 1 foodRegio. Institut für Management Elbe mit dem Elberadweg und Tourismus bietet durch seine enge Verzahnung mit der Praxis attraktive Forschungsmöglichkeiten und vielfältige Kontakte mit renommierten Unternehmen aus der Tourismusbranche. Besondere Schwer- punktthemen sind dabei die Nachhaltigkeit und touristische Nachfrage. Wie das gesamte Bundesgebiet, so ist auch Schleswig-Holstein auf ausge- wiesene Expertise und ausreichend Fachkräfte im Bereich Architektur und Bauwesen angewiesen. Ein „Kompetenzzentrum Bauwesen Schleswig-Hol- stein“ als Initiative der TH Lübeck, der FH Kiel, der FH Westküste, der Chris- tian-Albrechts-Universität und der Muthesius Kunsthochschule soll in Koope- rationen mit Verbänden und Wirtschaftsorganisationen den Bedarf an Absol- vent*innen im gesamten Land decken helfen, die Qualität sichern, Weiterbil- dung befördern und eine langfristig tragfähige Qualifizierung von Fachkräften im Bauwesen zwischen den beteiligten Hochschulen gemeinsam abstimmen. Die Technische Hochschule Lübeck als zentraler Standort Schleswig-Hol- steins für das Bauwesen und die planenden Berufe koordiniert die gemein- same Initiative. Mit dem Schwerpunkt Bauwesen an der TH Lübeck wird si- chergestellt, dass an einem Standort die Qualität der mit dem Bauwesen ver- bundenen Studiengänge Sächsischen Weinstraße ist Meißen auch ein attraktives Ziel für Rad- und Wandertouristen. Touristische Sehenswürdigkeiten und Highlights in der notwendigen inhaltlichen Tiefe Stadt sind insbesondere: - Staatliche Porzellan-Manufaktur Meissen GmbH: Erlebniswelt HAUS MEISSEN mit Schau- werkstätten und themati- schen Breite erreicht werden kann. Die weitere Entwicklung Museum, - Albrechtsburg Meißen auf dem Burgberg als ältestes deutsches Schloss und Differenzie- rung des Studienangebotes erfolgt in Kooperation aller beteiligten Hochschu- len. Dadurch werden Ansätze interdisziplinärer Zusammenarbeit ermöglichtZeugnis spätgoti- scher Architektur mit Museum, die- Dom zu Meißen, getrieben durch Digitalisierung- Sächsisches Elbland/Weinbaugebiet mit zahlreichen Weingütern vorrangig auf der rechten Elbseite mit unterschiedlichen Angeboten (z. B. Vinothek, durch die zunehmende Vernetzung der unterschiedlichen Bereiche vom Ingenieurbau bis zur Architektur notwendig sind. Um dem Arbeitsmarkt die nötigen Fachkräfte in allen Teilen des Landes in ausreichender Zahl zur Verfügung zu stellenKellerführungen, hat sich die Initiative vorrangig auf: • die Weiterentwicklung des Studiengangportfolios der Hochschulen in der Architektur durch einen Bachelorstudiengang an der FH Kiel und zusätzliche vertiefende Masterprogramme an der TH LübeckWeinbergstouren, • die Prüfung von Kooperationsmöglichkeiten zur Qualifizierung und Ausweitung der Studienangebote in der umweltgerechten Gebäude- technik der FH Westküste und TH Lübeck und • die Einführung eines Bachelorstudiengangs für Stadtplanung und Ortsentwicklung an der TH Lübeck verständigtkulinarische Veranstaltungen), - Stadtmuseum Meißen, - Schloss Proschwitz, - Historische Kirchen (Frauenkirche, St. Afra Kirche, St. Nikolaikirche, Johanneskirche, St. Ur- banskirche). Darüber hinaus sind gibt es zahlreiche weitere tourismusrelevante Einrichtungen und Angebote (u. a. Thürmer Pianoforte-Museum, Schloss Proschwitz, Klosterruine "Heilig Kreuz", Theater Meißen, Torhaus.Porzellan.Ausstellung, Schwerter Brauerei Meißen, Tierpark Meißen, Alter Johannes- friedhof, Alte Johannesschule, Heil- und Kräutergarten in der Stadtgärtnerei). Es werden zudem Stadtrundgänge und -führungen zu verschiedenen Themen sowie Weinwanderungen angeboten. Eigenständig können die Besucher mittels häuserspezifischer QR-Codes entlang der Zusammenarbeit Weiterbildungsan- gebote und gemeinsames Studierendenmarketing zur Gewinnung neuer Stu- dierenden„Denkmal- route – Meißens Altstadt erzählt“ Baudenkmale erkunden. Mit Zudem wird eine Entwicklung des Bereiches Felsensee an der Etablierung des Kompetenzzentrums soll die Initiative operativ verstetigt werdenNassau als Naherholungsgebiet geprüft. Sie versteht Auf der linken Elbseite unterhalb der Albrechtsburg zwischen den Elbbrücken befindet sich als beispielgebend für andere Disziplinen und Berufszweige in Schleswig-Holsteinder Schiffsanleger. Die sorgfältig entwickelten StudiengängeSächsische Dampfschifffahrt – die größte und älteste Raddampferflotte der Welt – bietet zwischen Mai und Oktober regelmäßig Schifffahrten zwischen Meißen und Diesbar- Seußlitz bzw. Meißen und Dresden an. Zudem gibt es regelmäßige Veranstaltungshöhepunkte, wie u. a. Lange Nacht der Kunst, Kultur und Architektur, Meißner Weinfest, Literaturfest, Chorfestival „Meißen klingt“, Neue Burgfestspiele Meißen, Grafikmarkt, Kneipennacht und den Weihnachtsmarkt. Insgesamt wurden in der Stadt Meißen in 25 gewerblichen Beherbergungsbetrieben 1.311 Betten im Jahr 2018 angeboten. Darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere Betten in nebengewerblichen Einrichtungen (Ferienwohnungen, -häuser und -zimmer usw.). Im Vergleich zum Jahr 1995 ist die sich an gewerbliche Einrichtungs- und Bettenanzahl in Meißen sprung- haft angestiegen. Nach einem deutlichen Anstieg zwischen 1995 und 2000 ist in den Standards letzten Jah- ren vor allem zwischen 2017 und 2018 ist ein hoher Zuwachs (+11,7 %) erkennbar. Seit 2010 ist zudem ein Anstieg der Kul- tusministerkonferenz Übernachtungszahlen bis auf aktuell ca. 161.000 jährlichen Übernachtun- gen erkennbar, insbesondere in den letzten zwei Jahren (+ 26,5 % von 2016 bis 2018). Auch für die Lehrerbildung erste Jahreshälfte 2019 (Januar bis Juni) ist eine Fortsetzung dieses Trends erkennbar mit ei- nem Anstieg der Übernachtungen um +8,2 % im Vergleich zum Vorjahrszeitraum. Die durch- schnittliche Bettenauslastung lag 2018 bei 35 % und damit leicht über dem Wert von 2010 mit ca. 31 %. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste in den Bildungswissenschaften so- wie gewerblichen Einrichtungen betrug 1,9 Tage. Beherbergungsstatistik der Stadt Meißen Jahr Geöffnete Betriebe* Angebotene Betten Durchschnittliche Bettenauslastung Anzahl der Übernachtungen Durchschnittliche Aufenthaltsdauer 1995 3 103 36,9 % 12.985 2,6 Tage 2000 19 1.068 29,7 % 112.895 1,9 Tage 2005 17 918 35,9 % 120.582 2,0 Tage 2010 19 993 30,9 % 109.933 1,9 Tage 2011 21 1.042 30,9 % 116.771 1,9 Tage 2012 20 1.051 32,4 % 124.014 2,0 Tage 2013 19 942 28,8 % 101.145 1,8 Tage 2014 21 1.050 29,0 % 108.067 1,7 Tage 2015 21 1.138 32,3 % 128.822 1,8 Tage 2016 22 1.161 31,9 % 127.237 1,8 Tage 2017 22 1.174 33,1 % 141.705 1,8 Tage 2018 25 1.311 35,3 % 161.005 1,9 Tage Angaben für den Landkreis Meißen und Freistaat Sachsen (Stand: 2018) Freistaat 2.085 122.980 44,4 % 20.086.757 2,5 Tage LK 138 5.837 34,4 % 756.743 2,2 Tage * In der sächsischen Gemeindestatistik wurden bis einschließlich 2011 gewerbliche Betriebe mit mehr als 8 Betten er- fasst. Ab dem Jahr 2012 werden gewerbliche Betriebe mit mindestens 10 Betten erfasst. Quelle: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen (2019) Mehrere Einrichtungen haben bereits an den von den Ländern gemeinsam vertretenen inhaltlichen Anforderun- gen Klassifizierungsverfahren teilgenommen. Bei der Hotel- klassifizierung des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA) konnten neun Hotels drei Sterne (Hotel Alte Klavierfabrik Meißen, Hotel Deutsches Haus Niederau, Hotel Goldgrund Meißen, Hotel Knorre, Hotel Landhaus Nassau, Schwerter Schankhaus & Hotel) bzw. vier Sterne (Goldenes Fass Meißen, Parkhotel Meißen (Superior), Romantik Hotel Burgkeller Residenz Kerstinghaus) erreichen. Im Rahmen der Klassifizierung für die Fachwissenschaften Gästehäuser, Gasthöfe und Pensionen („G-Klassifizierung“) des DEHOGA erreichte das Gästehaus Schönitz vier Sterne. Insgesamt 21 Ferienobjekte haben am Klassifizierungsverfahren des Deutschen Tourismusver- bandes e. V. (DTV) für Ferienwohnungen, -häuser und -zimmer teilgenommen (▇▇▇▇▇▇▇▇▇▇▇▇.▇▇) und konnten zwei bis vier Sterne erreichen. Das Hotel Goldenes Fass Meißen und die Fachdidaktiken orientierenPension Elbblick sind als Bett+Bike Gastbetriebe des ADFC ausgezeichnet. Das Freizeitbad Wellenspiel ist als familienfreundliche Freizeiteinrichtung mit der Marke „Familien- urlaub in Sachsen“ ausgezeichnet. An dem Zertifizierungsverfahren ServiceQualität Deutschland Stufe I bzw. II haben bereits sechs Einrichtungen (Albrechtsburg Meißen, vermitteln zusammen mit dem Vorbereitungsdienst das beste Fundament für einen guten Unterricht und einen souveränen Umgang mit den Anforderungen des Lehrer- berufsCORSO ... die reise- agentur, Hotel Goldenes Fass Meißen, ▇▇▇▇▇▇▇ ▇▇▇▇▇▇▇, Tourist-Information, WeinErlebnisWelt – Sächsische Winzergenossenschaft e. G.) teilgenommen. Mit der EUF und der CAU verfügt Schleswig-Holstein über zwei Sechs weitere Einrichtungen waren in der Lehrkräftebildung profilierte UniversitätenVergangenheit bereits zertifiziert, haben das Siegel aber nicht weitergeführt. Anschließend bildet das IQSH31 die angehenden Lehrkräfte mit dem Vorbereitungsdienst zur endgültigen Lehr- amtsbefähigung ausEs gibt ca. Zudem verfügt Schleswig-Holstein mit dem IPN über ei- nen exzellenten Partner mit Expertise 50 gastronomische Einrichtungen verschiedener Art (Restaurants, Gaststätten, Bist- ros, Cafés, Bars) in der Pädagogik und Didaktik Stadt. Eine Konzentration ist insbesondere in der Na- turwissenschaften und der Mathematikhistorischen Altstadt von Meißen vorhanden. Neben den lehrkräftebildenden Universitäten bieten auch die Musikhoch- schule Lübeck und die Muthesius Kunsthochschule (hier im Wege der Koope- ration CAU/Muthesius Kunsthochschule) ein Studium zur Vorbereitung Mehrere Einrichtungen sind auf das Lehramt anWeine bzw. An der Musikhochschule Lübeck existiert ein eigenständiger Lehr- amtsstudiengang: Neben dem Doppelfachstudium Musik können im Rahmen des Zweifächerstudiums auch Kombinationen u.a. mit Mangelfächern studiert werdenWeinverkostungen spezialisiert. Die UzL bietet das Fach Mathematik für Lehramtsstudierende Stadt Meißen ist Mitglied des Tourismusverband Elbland Dresden e. V. und damit auch in der Mu- sikhochschule an. Durch eine Novellierung des Lehrkräftebildungsgesetzes orientiert sich das Lehramtsstudium wieder stärker an den Schularten. Deshalb werden das Lehramt an Gymnasien und das Lehramt an Gemeinschaftsschulen als ge- trennte Lehrämter wieder eingeführt. Zugleich werden damit die unterschiedli- chen Profile der beiden lehrkräftebildenden Universitäten geschärftTourismusregion Dresden. Die CAU Tourist-Information der Stadt befindet sich in der historischen Al▇▇▇▇▇▇ ▇▇ ▇▇▇▇▇▇▇ ▇▇▇▇▇ ▇. Die Information ist durch den Deutschen Tourismusverband e. V. zertifiziert und hat am Qualitäts- managementsystem ServiceQualität Deutschland (Stufe II) erfolgreich teilgenommen. Seit dem 01.01.2019 erhebt die einzige Hochschule im LandStadt Meißen eine Gästetaxe zur Erhaltung und Entwicklung der touristischen Infrastruktur. Die Höhe der Abgabe ist in der Gästetaxesatzung der Stadt Meißen ge- regelt. Personen, die in der ganzen Breite der Fä- cher Lehrkräfte für Stadt Unterkunft nehmen, zahlen ganzjährig einen Betrag von 1,50 € pro Nacht. Im Gegenzug erhalten die Sekundarstufen I und II ausbildet. Traditionell hat die CAU Besucher eine besondere Stärke in der fachwissenschaftlichen Ausprägung ihrer 31 Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein. Studiengänge und durch die Kooperation mit dem IPN hervorragende Bedin- gungen für die fachdidaktische Qualifizierung in der Mathematik und den Na- turwissenschaften. In den letzten Jahren wurde auch die Fachdidaktik in den anderen Lehramtsfächern durch teilweise neue Professuren gestärkt und ein Praxissemester entwickelt und in das Studium implementiert. Diese Maßnah- men hat die CAU umgesetzt, ohne den starken fachwissenschaftlichen Kern ihres Lehramtsstudiums nennenswert zu schmälern. Die Studiengänge der CAU sind damit auf das klassische Lehramt an Gymnasien zugeschnitten. Die neue Bezeichnung unterstreicht das Profil und die besondere Kompetenz der CAU im Lehramtsstudium. Das Studium, das auf das Lehramt an Gemeinschaftsschulen vorbereitet, wird an der EUF angeboten. Diese ebenso wichtige Qualifizierung muss anders gestaltet sein als das Studium zum Lehramt an Gymnasien. An den Gemein- schaftsschulen besteht ein deutlich größerer Bedarf an Lehrkräften für die Se- kundarstufe I als für die Sekundarstufe II. Gleichzeitig müssen im Studium für diese Schulart die didaktischen und pädagogischen Anforderungen auf Grund der noch stärker heterogen zusammengesetzten Klassenverbände einen grö- ßeren Anteil haben. Deshalb bietet die EUF, die sich durch eine stark pädago- gisch und didaktisch ausgerichtete Lehrerbildung profiliert und bei der Entwick- lung eines Praxissemesters sowie dem Thema Inklusion eine Vorreiterrolle eingenommen hat, für die Qualifizierung zum Lehramt an Gemeinschaftsschu- len besonders gute Voraussetzungen. Die bestehenden Fächer der Sekundar- stufen II und die Möglichkeit, durch ein Kombinationsstudium von zweien die- ser Fächer die Befähigung für das Lehramt an Gymnasien zu erwerben, blei- ben an der EUF daneben erhalten. Angesichts steigender Schülerzahlen und steigender Anforderungen an den Schulen ist aktuell von einem höheren Bedarf an Lehrkräften auszugehen, als er im Moment gedeckt werden kann. Das MBWK geht die Herausforderung der wachsenden Bedeutung von Bil- dung bei gleichzeitigem Lehrkräftemangel systematisch an und hat dafür ein Fünf-Punkte-Konzept vorgelegt. Neben der Stärkung der aktiven Lehrkräfte, der Stärkung des Seiteneinstiegs, verstärkten Werbemaßnahmen- und Kom- munikationsaspekten wird ein besonderer Schwerpunkt auf die Qualifizierung angehender Lehrkräfte gelegt. Gemeinsam mit den lehrkräftebildenden Hochschulen etablieren Wissen- schafts- und Schulabteilungen des MBWK eine dauerhafte gemeinsame Ar- beitsgruppe. Diese begleitet die Umsetzung von Maßnahmen und diskutiert und etabliert ggf. weitere Optionen. Dafür wird ein Teil des Strategiebudgets zur Verfügung gestellt. Aus diesen Mitteln soll insbesondere das Lehramt an Grundschulen, das Lehramt Sonderpädagogik, das Lehramt an berufsbilden- den Schulen und allgemein die Lehrämter für MINT-Fächer sowie für die Fä- cher Musik und Kunst gestärkt werden. Neben einer Erhöhung der Zahl der Studienplätze, wie z.B. in der Sonderpädagogik, sollen Schritte erarbeitet wer- den, die den Übergang von der Schule zur Hochschule erleichtern und den Studienerfolg insbesondere in den MINT-Fächern verbessern. Ziel ist es, auch die Lehrkräftegewinnung durch eine Steigerung der Attraktivität des Lehramts- studiums, kooperative Qualifizierungsmodelle (z.B. in der beruflichen Bildung und in der Sonderpädagogik) sowie durch neue Qualifizierungswege, z.B. für Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler zu unterstüt- zenGästekarte.

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Sources: Integriertes Stadtentwicklungskonzept (Insek)

Tourismus. Tourismus Rudolstadt ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor aufgrund seiner Geschichte und kulturellen Prägung in Schleswig-Holstein (vglerster Linie Reiseziel für Kul- tur- und Städtetouristen. Kapitel III Abschnitt 1 Clustermanagement Tourismus). Den Tourismus weiter zu er- forschen und Studierende auszubilden, Durch die ihn künftig zukunftsgerichtet wei- terentwickeln, ist daher Mitgliedschaft im Verein Städtetourismus in Thüringen e. V. erhält die Stadt eine wichtige Aufgabe der Hochschulen, die insbeson- dere an der Fachhochschule Westküste wahrgenommen wird. Das dortige 30 vgl. Kapitel III Abschnitt 1 foodRegio. Institut für Management und Tourismus bietet durch seine enge Verzahnung mit der Praxis attraktive Forschungsmöglichkeiten und vielfältige Kontakte mit renommierten Unternehmen aus der Tourismusbranche. Besondere Schwer- punktthemen sind dabei die Nachhaltigkeit und touristische Nachfrage. Wie das gesamte Bundesgebiet, so ist auch Schleswig-Holstein auf ausge- wiesene Expertise und ausreichend Fachkräfte Werbeplattform im Bereich Architektur In- und Bauwesen angewiesenAusland. Ein „Kompetenzzentrum Bauwesen Schleswig-Hol- stein“ als Initiative Aus der TH Lübeckübergroßen kulturellen und touristischen Angebotsbreite wurde 2009 ein Alleinstellungs- merkmal herausgearbeitet, das seitdem zur Marke entwickelt wurde. Zielsetzung war es, für Ru- dolstadt einen Aufhänger und zugleich eine spannende Story zu entwickeln. Auf der Suche nach einem würdigen Markenträger wurde ▇▇▇▇▇▇▇▇▇ ▇▇▇▇▇▇▇▇ in den Fokus gerückt, der FH Kiel, der FH Westküste, der Chris- tian-Albrechts-Universität und der Muthesius Kunsthochschule soll während seines Aufenthaltes in Koope- rationen mit Verbänden und Wirtschaftsorganisationen den Bedarf an Absol- vent*innen Rudolstadt im gesamten Land decken helfenJahre 1788 eine literarisch bemerkenswert schöpferische Zeit durch- lebte, auch da sich ▇▇▇▇▇▇▇▇ in die Qualität sichern, Weiterbil- dung befördern Schwestern ▇▇▇▇▇▇▇▇ und ▇▇▇▇▇▇▇▇▇ ▇▇▇ ▇▇▇▇▇▇▇▇▇ verliebte. Somit wurde aus Rudolstadts aufregendster Liebesgeschichte eine langfristig tragfähige Qualifizierung von Fachkräften im Bauwesen zwischen den beteiligten Hochschulen gemeinsam abstimmen. Die Technische Hochschule Lübeck als zentraler Standort Schleswig-Hol- steins für das Bauwesen unkonventionelle Marke- tingidee geboren und die planenden Berufe koordiniert die gemein- same Initiative. Mit dem Schwerpunkt Bauwesen an der TH Lübeck wird si- chergestellt, dass an einem Standort die Qualität der mit dem Bauwesen ver- bundenen Studiengänge in der notwendigen inhaltlichen Tiefe und themati- schen Breite erreicht werden kann. Die weitere Entwicklung und Differenzie- rung des Studienangebotes erfolgt in Kooperation aller beteiligten Hochschu- len. Dadurch werden Ansätze interdisziplinärer Zusammenarbeit ermöglicht, die, getrieben durch Digitalisierung, durch die zunehmende Vernetzung der unterschiedlichen Bereiche vom Ingenieurbau bis zur Architektur notwendig sind. Um dem Arbeitsmarkt die nötigen Fachkräfte in allen Teilen des Landes in ausreichender Zahl zur Verfügung zu stellen, hat sich die Initiative vorrangig auf: • die Weiterentwicklung des Studiengangportfolios der Hochschulen in der Architektur durch einen Bachelorstudiengang an der FH Kiel und zusätzliche vertiefende Masterprogramme an der TH Lübeck, • die Prüfung von Kooperationsmöglichkeiten zur Qualifizierung und Ausweitung der Studienangebote in der umweltgerechten Gebäude- technik der FH Westküste und TH Lübeck und • die Einführung eines Bachelorstudiengangs für Stadtplanung und Ortsentwicklung an der TH Lübeck verständigt. Darüber hinaus sind weitere Themen der Zusammenarbeit Weiterbildungsan- gebote und gemeinsames Studierendenmarketing zur Gewinnung neuer Stu- dierenden. Mit der Etablierung des Kompetenzzentrums soll die Initiative operativ verstetigt werden. Sie versteht sich als beispielgebend für andere Disziplinen und Berufszweige in Schleswig-Holstein. Die sorgfältig entwickelten Studiengänge, die sich an den Standards der Kul- tusministerkonferenz für die Lehrerbildung in den Bildungswissenschaften so- wie an den von den Ländern gemeinsam vertretenen inhaltlichen Anforderun- gen für die Fachwissenschaften und die Fachdidaktiken orientieren, vermitteln zusammen mit dem Vorbereitungsdienst das beste Fundament für einen guten Unterricht und einen souveränen Umgang mit den Anforderungen des Lehrer- berufs. Mit der EUF und der CAU verfügt Schleswig-Holstein über zwei in der Lehrkräftebildung profilierte Universitäten. Anschließend bildet das IQSH31 die angehenden Lehrkräfte mit dem Vorbereitungsdienst zur endgültigen Lehr- amtsbefähigung aus. Zudem verfügt Schleswig-Holstein mit dem IPN über ei- nen exzellenten Partner mit Expertise in der Pädagogik und Didaktik der Na- turwissenschaften und der Mathematik. Neben den lehrkräftebildenden Universitäten bieten auch die Musikhoch- schule Lübeck und die Muthesius Kunsthochschule (hier im Wege der Koope- ration CAU/Muthesius Kunsthochschule) Slogan „Rudolstadt – ▇▇▇▇▇▇▇▇▇ heimliche Geliebte“ ein Studium zur Vorbereitung auf das Lehramt an. An der Musikhochschule Lübeck existiert ein eigenständiger Lehr- amtsstudiengang: Neben dem Doppelfachstudium Musik können im Rahmen des Zweifächerstudiums auch Kombinationen u.a. mit Mangelfächern studiert werden. Die UzL bietet das Fach Mathematik für Lehramtsstudierende der Mu- sikhochschule an. Durch eine Novellierung des Lehrkräftebildungsgesetzes orientiert sich das Lehramtsstudium wieder stärker an den Schularten. Deshalb werden das Lehramt an Gymnasien und das Lehramt an Gemeinschaftsschulen als ge- trennte Lehrämter wieder eingeführt. Zugleich werden damit die unterschiedli- chen Profile der beiden lehrkräftebildenden Universitäten geschärft. Die CAU ist die einzige Hochschule im Land, die in der ganzen Breite der Fä- cher Lehrkräfte für die Sekundarstufen I und II ausbildet. Traditionell hat die CAU eine besondere Stärke in der fachwissenschaftlichen Ausprägung ihrer 31 Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein. Studiengänge und durch die Kooperation mit dem IPN hervorragende Bedin- gungen für die fachdidaktische Qualifizierung in der Mathematik und den Na- turwissenschaften. In den letzten Jahren wurde auch die Fachdidaktik in den anderen Lehramtsfächern durch teilweise neue Professuren gestärkt und ein Praxissemester entwickelt und in das Studium implementiert. Diese Maßnah- men hat die CAU umgesetzt, ohne den starken fachwissenschaftlichen Kern ihres Lehramtsstudiums nennenswert zu schmälern. Die Studiengänge der CAU sind damit auf das klassische Lehramt an Gymnasien zugeschnitten. Die neue Bezeichnung unterstreicht das Profil und die besondere Kompetenz der CAU im Lehramtsstudium. Das Studium, das auf das Lehramt an Gemeinschaftsschulen vorbereitet, wird an der EUF angeboten. Diese ebenso wichtige Qualifizierung muss anders gestaltet sein als das Studium zum Lehramt an Gymnasien. An den Gemein- schaftsschulen besteht ein deutlich größerer Bedarf an Lehrkräften für die Se- kundarstufe I als für die Sekundarstufe II. Gleichzeitig müssen im Studium für diese Schulart die didaktischen und pädagogischen Anforderungen auf Grund der noch stärker heterogen zusammengesetzten Klassenverbände einen grö- ßeren Anteil haben. Deshalb bietet die EUF, die sich durch eine stark pädago- gisch und didaktisch ausgerichtete Lehrerbildung profiliert und bei der Entwick- lung eines Praxissemesters sowie dem Thema Inklusion eine Vorreiterrolle eingenommen hat, für die Qualifizierung zum Lehramt an Gemeinschaftsschu- len besonders gute Voraussetzungen. Die bestehenden Fächer der Sekundar- stufen II und die Möglichkeit, durch ein Kombinationsstudium von zweien die- ser Fächer die Befähigung für das Lehramt an Gymnasien zu erwerben, blei- ben an der EUF daneben erhalten. Angesichts steigender Schülerzahlen und steigender Anforderungen an den Schulen ist aktuell von einem höheren Bedarf an Lehrkräften auszugehen, als er im Moment gedeckt werden kann. Das MBWK geht die Herausforderung der wachsenden Bedeutung von Bil- dung bei gleichzeitigem Lehrkräftemangel systematisch an und hat dafür ein Fünf-Punkte-Konzept vorgelegt. Neben der Stärkung der aktiven Lehrkräfte, der Stärkung des Seiteneinstiegs, verstärkten Werbemaßnahmen- und Kom- munikationsaspekten wird ein besonderer Schwerpunkt auf die Qualifizierung angehender Lehrkräfte gelegtInnovations- prozess gestartet. Gemeinsam mit den lehrkräftebildenden Hochschulen etablieren Wissen- schafts- anderen Thüringer Schillerstädten Weimar und Schulabteilungen Jena entwi- ckelte sich die Arbeitsgemeinschaft „Schiller lockt nach Thüringen“, die im Rahmen gemeinsamer Projekte Angebote für alle Altersklassen entwickelt. Rudolstadt gehört zum Reisegebiet Thüringer Wald, das vor allem als Wanderregion überregional bekannt ist. Die Verschmelzung von einzigartiger Natur und kulturellen Highlights auf engstem Raum eröffnen Möglichkeiten für interessante touristische Angebotsbausteine. Über den Landkreis Saalfeld-Rudolstadt ist die Stadt Mitglied im Regionalverbund Thüringer Wald e. V. Die Mitglieder des MBWK Städteverbundes Saalfeld, Rudolstadt, Bad Blankenburg haben gemeinsam die Projektgruppe „Dreiklang“ gegründet, im Rahmen derer u. a. regionale Aktivitäten im Tourismusbe- reich (z. B. gemeinsame Angebote, Veranstaltungskalender etc.) gefördert werden sollen. Die Re- gion liegt zudem im Randbereich des sogenannten „Thüringer Meeres“ − Deutschlands größter Stauseeregion. Bedeutende Persönlichkeiten der Rudolstädter Geschichte, die auch touristisch eine dauerhafte gemeinsame Ar- beitsgruppeRolle spie- len, sind – wie bereits erwähnt – der Dramatiker und Dichter ▇▇▇▇▇▇▇▇▇ ▇▇▇▇▇▇▇▇ (1759−1805), die Regenten von Rudolstadt ▇▇▇▇▇▇▇▇▇ ▇▇▇ ▇▇▇▇▇▇▇▇▇▇▇ (1509−1567), ▇▇▇▇▇▇ ▇▇▇▇▇▇▇▇▇ ▇▇. ▇▇▇▇▇ von Schwarzburg-Rudolstadt (1767−1807) und seine Ehefrau ▇▇▇▇▇▇▇▇ ▇▇▇▇▇▇ ▇▇▇ ▇▇▇▇▇▇▇▇▇▇▇- ▇▇▇▇▇▇▇▇▇▇ (1771−1854), der Konzertmeister ▇▇▇▇▇ ▇▇▇▇▇ d. J. (1709−1753) sowie ▇▇▇▇▇▇▇▇▇ ▇▇▇- ▇▇▇▇ ▇▇▇▇▇▇ ▇▇▇▇▇▇ (1782−1852), der Begründer der Spielpädagogik und Erfinder des Kindergar- tens. Die Fröbel-Wirkungsstätten in Rudolstadt/Keilhau und Bad Blankenburg bieten weitere Po- tenziale für bildungstouristische Aktivitäten. Für die Herstellung und Verbreitung der von den ▇▇▇▇▇▇▇▇▇ ▇▇▇▇▇▇▇▇▇▇ entwickelten und inzwischen weltbekannten ▇▇▇▇▇-▇▇▇▇▇▇ zeichnet der ideen- reiche, geschäftstüchtige und umtriebige Unternehmer ▇▇▇▇▇▇▇▇▇ ▇▇▇▇▇ ▇▇▇▇▇▇▇ (1846−1910) ver- antwortlich. Die ökologisch hergestellten Steine wurden zum Lieblingsspielzeug großer und kleiner Baumeister, u. a. ▇▇▇▇▇▇ ▇▇▇▇▇▇▇, ▇▇▇▇▇ ▇▇▇▇▇▇ und ▇▇▇▇ ▇▇▇▇▇▇▇. Mit Schloss Heidecksburg, dem Schillerhaus und Thüringer Bauernhäusern werden die verschie- denen Aspekte des adligen, bürgerlichen und bäuerlichen Lebens in der Rudolstädter Vergangen- heit präsentiert und für die Besucher erlebbar. Während zwischen dem Schloss und dem Stadt- zentrum mit dem Schillerhaus eine gute fußläufige Verbindung besteht, gibt es in Richtung der Thüringer Bauernhäuser Handlungsbedarf. Rudolstadt liegt an der Thüringer Porzellanstraße, die in Museen, Manufakturen, in Betrieben so- wie bei Porzellanmalern den Werdegang und die Produkte des Thüringer Porzellanhandwerks ver- anschaulicht. Die in Rudolstadt befindlichen Porzellanmanufakturen, „Aelteste Volkstedter Porzel- lanmanufaktur“, „▇▇▇▇▇▇ ▇▇▇▇▇▇ Porzellanmanufaktur“ und „▇▇▇▇▇▇ ▇▇▇▇▇ & Co. Porzellan- manufaktur“ sind aktive Mitglieder der Thüringer Porzellanstraße. Aufgrund der landschaftlich reizvollen Lage im Saalebogen, eingebettet in die Ausläufer des Thü- ringer Waldes und der Ostthüringer Heide, bieten sich hohe Potenziale für den Natur- und Aktiv- tourismus. Durch das Gemeindegebiet führen mehrere überregionale Rad- und Wanderwege: - Fernweg EB Eisenach-Budapest - Lutherweg (Länge: ca. 24 km, Saalfeld−Rudolstadt−Großkochberg) - Panoramaweg Schwarzatal Etappe 1 (Länge: ca. 15 km, Rudolstadt−Bad Blankenburg− Schwarzburg) - Saale-Radwanderweg Etappe 5 (Länge: ca. 54 km, Saalfeld−Rudolstadt−Kahla−Jena) - Mühlenradweg Saale-Ilm (Länge: ca. 30 km, verbindet den Ilmtal-Radweg mit dem Saale- Radweg zwischen Kleinhettstedt−Remda−Rudolstadt) - Schwarzatal-Radweg (Länge: ca. 45 km, Rudolstadt−Bad Blankenburg−Mellenbach-Glas- bach−Neuhaus) - ▇-▇▇▇▇▇ ▇▇ ▇▇▇▇▇▇-▇▇▇▇▇▇▇▇▇▇-▇▇▇▇▇ ▇▇▇▇▇▇▇▇▇ Süd (Länge: ca. 111 km, Uhlstädt-Kirch- hasel−Rudolstadt−Saalfeld−Blankenstein) Defizite bestehen in Teilbereichen bei der Ausschilderung der touristischen Sehenswürdigkeiten und Serviceeinrichtungen für Besucher und Touristen an den überörtlichen Rad- und Wanderwe- gen (u. a. in Cumbach in Richtung des Stadtzentrums). Darüber hinaus gibt es weitere Wanderungen (u. a. Themenwege zu Schiller, Erlebnispfad Hain, Drei-Städte-Weg), die z. B. auf der Homepage der Stadt Rudolstadt beschrieben sind. Mehrere Routen werden durch den Thüringer Gebirgs- und Wanderverein als geführte Wanderungen ange- boten. Unter anderem mit dem Marienturm auf den Galeriebergen südlich von Cumbach und der Aussichtsplattform Schillershöhe an der Saale westlich von Cumbach gibt es mehrere sehenswer- te Ausflugsziele und Aussichtspunkte mit reizvollen Ausblicken auf das Saaletal. Die im Regionalverkehr verkehrenden Busse des lokalen Busunternehmens KomBus sind an den Wochenenden (Mai−Oktober) zusätzlich mit Fahrradgepäckträgern ausgestattet, um Wanderer und Radfahrer zu Ausgangspunkten von Wander- und Radrouten zu bringen. Durch eine geänder- te Trassenführung des Schwarzatalradweges wurde eine Verbesserung erlangt. Seit Juni 2015 bietet KomBus Erlebnisausflüge, die sogenannten „KomBus KulturTours“, nach Weimar, Gotha und Apolda an. Dabei handelt es sich um begleitete Tagesausflüge, bei denen die kulturellen und historischen Highlights Thüringens mit einem Oldtimerbus erkundet werden. Schrittweise wird seit 2007 die Thüringer Saale zudem als attraktiver Wasserwanderweg für Paddler und Kanuten ausgebaut. Etappe 6 führt von Saalfeld über Rudolstadt nach Uhlstädt und bietet mehrere Einstiegsmöglichkeiten für Kanuten (u. a. Wehre in Unterpreilipp und Volkstedt). In Rudolstadt gibt es sechs gewerbliche Übernachtungsbetriebe, die insgesamt 342 Betten an- bieten (Stand: 12/2017). Dies sind folgende Einrichtungen: - Panoramahotel „Am Marienturm“ mit 4 Sternen (Marienturm, nördlich von Cumbach), - Hotel Thüringer Hof mit 3 Sternen (Stadtzentrum/Bahnhofsnähe), - Begegnungs- und Bildungsstätte der Evangelisch-methodistischen Kirche (südl. von ▇▇▇▇▇▇▇), - Hotel Adler (Stadtzentrum), - ▇▇▇▇- und Pensions-Haus Hodes (Mörla), - Ferienhof „Domäne Groschwitz“ (Groschwitz). Die durchschnittliche Auslastung der gewerblichen Beherbergungsbetriebe lag 2016 bei 43,0 % und damit über den Durchschnittswerten des Landkreises Saalfeld-Rudolstadt (31,2 %) und des Freistaates Thüringen (39,4 %). Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer pro Übernachtungsgast ist in den letzten Jahren geringfügig angestiegen und liegt aktuell bei 2,4 Tagen. Darüber hinaus gibt es zahlreiche nebengewerbliche Angebote (u. a. Gästehäuser, Ferienwoh- nungen, Privatzimmer). Die Übernachtungsmöglichkeiten werden auf der städtischen Homepage mit Kontaktdaten vorgestellt. Eine Buchung ist durch das thüringenweite Buchungs- und Reservie- rungssystem „Thüringen buchen“ über die Tourist-Information möglich. Übernachtungen 21.714 42.891 53.380 52.375 52.641 53.243 55.201 49.893 52.996 Übernachtungen ausländischer Gäste 1.824 1.291 1.940 1.458 1.373 768 1131 1175 884 Durchschnittliche Aufenthaltsdauer in Tagen 2,1 2,2 2,3 2,3 2,3 2,4 2,4 2,4 2,4 Quelle: Thüringer Landesamt für Statistik, 2017 Die Anzahl der angebotenen Gästebetten wird als zu gering eingeschätzt. Vor allem in der Innen- stadt besteht eine große Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Übernachtungsmöglichkeiten. Durch den geplanten Neubau eines 4-Sterne-Hotels mit 240 Betten im Quartier Hinter der Mauer soll der Mangel an Gästebetten in Zentrumsnähe behoben werden. Im unmittelbaren Umfeld des Erlebnisbades SAALEMAXX wird zudem derzeit die Errichtung mehrerer Ferienhäuser geplant, die vom Erlebnisbad bewirtschaftet werden sollen. Darüber hinaus fehlt eine einfache Unterkunft in Form einer Jugendherberge oder eines Gästehauses. Mit ca. jährlich 260.000 Besuchern zählt auch das SAALEMAXX zu einem beliebten Ziel in der Region. Im Umfeld des Bades befindet sich ein Wohnmobilstellplatz mit 9 Stellplätzen. In Cumbach gibt es zudem den privat betriebenen Caravanstellplatz am Saalestrand. Im Zeitraum, in dem das Rudolstadt-Festival stattfindet, werden die Flächen und Anlagen des Freibades Rudolstadt tempo- rär als Camping-/Zeltplatz genutzt. Insgesamt handelt es sich um ca. 38.000 Übernachtungen pro Jahr, die nicht in der amtlichen Beherbergungsstatistik erfasst werden. Die Nutzung des Bades ist dabei weiterhin möglich. Auch mit einer Ausweitung des Angebotes am SAALEMAXX gibt es je- doch weiterhin zu wenige Unterbringungsmöglichkeiten für die Festivalbesucher. Es bestehen be- reits Überlegungen, das Freibadgelände auch über die Festivaltage hinaus zum Teil als Camping- platz zu nutzen oder an anderer Stelle Camping-Caravan-Stellplätze anzubieten. Es gibt ca. 50 gastronomische Betriebe in Rudolstadt, darunter ca. 20 Restaurants/Gaststätten, ca. 7 Cafés, ca. 10 Bars/Kneipen und ca. 10 Bistro-/Imbissangebote. Es fehlt ein Angebot von Ca- fés und Kneipen und somit eine Kneipen-Kultur in der Innenstadt. Aufgrund des Personal- und Nachwuchskräftemangels haben einige Einrichtungen nur unregelmäßige Öffnungszeiten, auch zu Zeiten, wenn viele Touristen in der Stadt sind. Zudem sind Probleme bei der Nachfolgeübergabe absehbar. Die Tourist-Information auf dem Markt vermittelt Übernachtungen, Stadtführungen und Erlebnis- führungen, erstellt touristische Prospekte und vertreibt touristische Produkte und Souvenirs. Tou- ristische Informationen und Beratungen sowie der Ticketservice können zu den Öffnungszeiten (Mo-Fr 9:00 bis 18:00 und Sa 9:00 bis 13:00 Uhr) in Anspruch genommen werden. Darüber hinaus gibt es elektronische Informationssäulen, welche zu jeder Zeit Informationen für Touristen bereit- stellen. Bisher ist die Tourist-Information nicht zertifiziert. Das Städtedreieck hat die Tourismus-App „Dreiklang entdecken“ veröffentlicht, welche es Touris- ten, aber auch Bürgern ermöglicht, schnell und kostenfrei über ihr Smartphone Informationen zu Sehenswürdigkeiten, Kultur- und Freizeiteinrichtungen sowie Gastronomie und Übernachtungen im Städtedreieck zu entdecken. Diese begleitet App weist jedoch deutliche Mängel hinsichtlich der Nutzer- freundlichkeit auf, da sie nur wenig an die Umsetzung von Maßnahmen Bedürfnisse der Touristen angepasst ist. Neben klassischen Stadtführungen werden auch Erlebnis- und diskutiert Themenführungen (u. a. zu Krimi- nalgeschichte, Residenzschloss, Bauernhäuser, Schiller, Kinderführungen, Porzellan) und etabliert ggf. weitere Optionen. Dafür wird ein Teil des Strategiebudgets zur Verfügung gestellt. Aus diesen Mitteln soll insbesondere das Lehramt an Grundschulenkulinari- sche Führungen (u. a. Genusswanderung, das Lehramt SonderpädagogikBauernküche, das Lehramt an berufsbilden- den Schulen und allgemein die Lehrämter für MINT-Fächer sowie Adventszeit) für die Fä- cher Musik und Kunst gestärkt werdenGäste angeboten. Neben einer Erhöhung der Zahl der Studienplätze, wie z.B. Ein touristisches Leitsystem ist bisher in der Sonderpädagogik, sollen Schritte erarbeitet wer- den, die den Übergang von der Schule zur Hochschule erleichtern und den Studienerfolg insbesondere Altstadt vorhanden. An zentralen Stellen im Stadtge- biet fehlt jedoch eine Ausschilderung. Zudem wurde das Thema Wasserwandern bisher nicht in den MINT-Fächern verbessern. Ziel ist es, auch die Lehrkräftegewinnung durch eine Steigerung der Attraktivität des Lehramts- studiums, kooperative Qualifizierungsmodelle (z.B. in der beruflichen Bildung und in der Sonderpädagogik) sowie durch neue Qualifizierungswege, z.B. für Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler zu unterstüt- zendas Leitsystem integriert.

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Sources: Integriertes Stadtentwicklungskonzept (Isek)

Tourismus. Für Ketzin/Havel ist der Tourismus ein bedeutsamer Wirtschaftszweig. Individualtourismus mit Kurz- und Tagesaufenthalten, oft im Rahmen von Rundreisen, überwiegt. Ketzin/Havel ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor auf Grund der Lage in SchleswigMitten der hier besonders weitläufigen Havellandschaft prädestiniert für unterschiedliche Formen des wasserbezogenen Tourismus. Direkt im Stadtzentrum besteht eine kleine, kommunal betriebene Steganlage mit 36 Anlegeplätzen für Motorboote an der ▇▇▇▇-Holstein (vgl▇▇▇▇▇▇▇▇▇▇-Straße und eine Slip-Anlage an der Albrechtstraße. Kapitel III Abschnitt 1 Clustermanagement Tourismus)Weitere wichtige Anlaufstellen sind die Touristinfo in der Rath▇▇▇▇▇▇▇▇▇ ▇▇ ▇▇▇ Nebenstelle an der Steganlage Havelpromenade, aber auch der direkt am Wasser gelegene Campingplatz mit eigenem Anleger und die Gastanleger an der Schleuse Paretz. Den Tourismus weiter Daneben gibt es zahlreiche weitere private Steganlagen und Liegeplätze für Boote sowie Anlegestellen und Rastplätze für Wasserwanderer. Weitere wasserbezogene touristische Nutzungen sind die Fahrgastschifffahrt mit Anleger im Stadtzentrum und Verbindung zu er- forschen und Studierende auszubildenden nächstgrößeren Städten Potsdam, Berlin sowie Brandenburg an der Havel, die ihn künftig zukunftsgerichtet wei- terentwickelnvor allem touristisch interessante Havelfähre „Charlotte“, das Strandbad und weitere Bademöglichkeiten in den havelnahen Ortsteilen. In Ketzin/Havel ist daher der Angelsport historisch sehr populär. An die Tradition des Fischereigewerbes knüpft auch das jährliche, dreitägige Fischerfest als größte Festveranstaltung der Stadt an. Die wasserbezogenen Angebote bilden auch eine wichtige Aufgabe wesentliche Grundlage für die hohe Lebensqualität der Hochschulen, wassernahen Ortsteile der Stadt Ketzin/Havel. Trotz alledem werden die insbeson- dere an der Fachhochschule Westküste wahrgenommen wirdPotenziale durch die Lage am Wasser noch nicht ausreichend ausgeschöpft. Das dortige 30 vgl. Kapitel III Abschnitt 1 foodRegio. Institut für Management und Tourismus bietet durch seine enge Verzahnung mit der Praxis attraktive Forschungsmöglichkeiten und vielfältige Kontakte mit renommierten Unternehmen aus der Tourismusbranche. Besondere Schwer- punktthemen sind dabei die Nachhaltigkeit und touristische Nachfrage. Wie das gesamte Bundesgebiet, so ist auch Schleswig-Holstein auf ausge- wiesene Expertise und ausreichend Fachkräfte Ausgebaute Zugänge zum Wasser konzentrieren sich im Bereich Architektur der Altstadt und Bauwesen angewiesendes Strandbades. Ein „Kompetenzzentrum Bauwesen SchleswigKetzin/Havel ist über die Havelfähre an den für den Radtourismus bedeutsamen Havelradweg am südlichen Ufer angebunden. Die Etablierung regionaler Radrouten am nördlichen Havelufer wird angestrebt. ▇▇▇▇▇▇ besitzt mit dem Schloss, das eng mit der Geschichte der preußischen Königin ▇▇▇▇▇ verknüpft ist, einen kultur- und geschichtstouristischen Anziehungspunkt mit großer Strahlkraft. Der Ortsteil hat sich rund um das Schloss zu einem Reiseziel mit höherwertigen Angeboten entwickelt. Auch das von der Breuninger-Hol- stein“ als Initiative der TH Lübeck, der FH Kiel, der FH Westküste, der Chris- tian-Albrechts-Universität und der Muthesius Kunsthochschule soll in Koope- rationen mit Verbänden und Wirtschaftsorganisationen den Bedarf an Absol- vent*innen Stiftung getragene Angebot im gesamten Land decken helfenBereich Bildungs- und Tagungsreisen („Paretz- Akademie“) im historischen Umfeld in Paretz knüpft an dieses kulturgeprägte Image des Ortes an und erschließt ein weiteres touristisches Segment. Der Stadtkern Ketzin/Havel ist mit historischer Bausubstanz, Gastronomie, den meisten Unterkunfts- möglichkeiten und Nahversorgungsangeboten ebenfalls ein Ziel für die Besucher der Stadt, insbesondere für Wasser- und Radtouristen. In der ersten Ideenwerkstatt zum INSEK wurde bemängelt, dass ein höherwertiges Hotel mit Wellnessorientierung im Stadtzentrum fehle. Auch der Marktplatz wird als nicht einladend und wenig lebendig empfunden, da es an attraktiven Nutzungsmöglichkeiten wie Restaurants und Cafés, kleinen Läden und ansprechenden Grünflächen fehle. Die weiteren dörflichen Ortsteile abseits der Havel sind touristisch weniger erschlossen. Aber auch hier haben sich einzelne Angebote von Reittourismus und Landgasthäusern etabliert, die Qualität sichern, Weiterbil- dung befördern und eine langfristig tragfähige Qualifizierung von Fachkräften im Bauwesen zwischen den beteiligten Hochschulen gemeinsam abstimmen. Die Technische Hochschule Lübeck als zentraler Standort Schleswig-Hol- steins für das Bauwesen und die planenden Berufe koordiniert die gemein- same Initiative. Mit dem Schwerpunkt Bauwesen an vom Reiz der TH Lübeck wird si- chergestellt, dass an einem Standort die Qualität der mit dem Bauwesen ver- bundenen Studiengänge typisch märkischen Dörfer in der notwendigen inhaltlichen Tiefe Kulturlandschaft profitieren. Diese preußisch-havelländische Kulturlandschaft wird auch durch eine Vielzahl von historischen Dorfkirchen und themati- schen Breite erreicht werden kannGutsanlagen geprägt. Die weitere Entwicklung Besondere Attraktivität haben hier die Dorfkerne von Falkenrehde und Differenzie- rung Tremmen inklusive des Studienangebotes erfolgt in Kooperation aller beteiligten Hochschu- lenDorfmuseums Tremmen. Dadurch werden Ansätze interdisziplinärer Zusammenarbeit ermöglichtZwischen ▇▇▇▇▇▇ und Tremmen befindet sich die Anlage des Potsdamer Golfclubs, die, getrieben durch Digitalisierung, durch die zunehmende Vernetzung vor allem von den Clubmitgliedern aus der unterschiedlichen Bereiche vom Ingenieurbau bis zur Architektur notwendig sindRegion besucht wird. Um dem Arbeitsmarkt die nötigen Fachkräfte in allen Teilen des Landes in ausreichender Zahl zur Verfügung zu stellen, Auch der Kunst- und Kreativsektor hat sich die Initiative vorrangig auf: • die Weiterentwicklung des Studiengangportfolios der Hochschulen in der Architektur durch einen Bachelorstudiengang an der FH Kiel Stadt etabliert. Verschiedene Ateliers und zusätzliche vertiefende Masterprogramme an der TH LübeckKünstler sind inzwischen in Paretz, • die Prüfung von Kooperationsmöglichkeiten zur Qualifizierung Falkenrehde und Ausweitung der Studienangebote in der umweltgerechten Gebäude- technik der FH Westküste und TH Lübeck und • die Einführung eines Bachelorstudiengangs für Stadtplanung und Ortsentwicklung an der TH Lübeck verständigt. Darüber hinaus sind weitere Themen der Zusammenarbeit Weiterbildungsan- gebote und gemeinsames Studierendenmarketing zur Gewinnung neuer Stu- dierenden. Mit der Etablierung des Kompetenzzentrums soll die Initiative operativ verstetigt werden. Sie versteht sich als beispielgebend für andere Disziplinen und Berufszweige in Schleswig-Holstein. Die sorgfältig entwickelten Studiengänge, die sich an den Standards der Kul- tusministerkonferenz für die Lehrerbildung in den Bildungswissenschaften so- wie an den von den Ländern gemeinsam vertretenen inhaltlichen Anforderun- gen für die Fachwissenschaften und die Fachdidaktiken orientieren, vermitteln zusammen mit dem Vorbereitungsdienst das beste Fundament für einen guten Unterricht und einen souveränen Umgang mit den Anforderungen des Lehrer- berufs. Mit der EUF und der CAU verfügt Schleswig-Holstein über zwei in der Lehrkräftebildung profilierte Universitäten. Anschließend bildet das IQSH31 die angehenden Lehrkräfte mit dem Vorbereitungsdienst zur endgültigen Lehr- amtsbefähigung aus. Zudem verfügt Schleswig-Holstein mit dem IPN über ei- nen exzellenten Partner mit Expertise in der Pädagogik und Didaktik der Na- turwissenschaften und der Mathematik. Neben den lehrkräftebildenden Universitäten bieten auch die Musikhoch- schule Lübeck und die Muthesius Kunsthochschule (hier im Wege der Koope- ration CAU/Muthesius Kunsthochschule) ein Studium zur Vorbereitung auf das Lehramt an. An der Musikhochschule Lübeck existiert ein eigenständiger Lehr- amtsstudiengang: Neben dem Doppelfachstudium Musik können im Rahmen des Zweifächerstudiums auch Kombinationen u.a. mit Mangelfächern studiert werden. Die UzL bietet das Fach Mathematik für Lehramtsstudierende der Mu- sikhochschule an. Durch eine Novellierung des Lehrkräftebildungsgesetzes orientiert sich das Lehramtsstudium wieder stärker an den Schularten. Deshalb werden das Lehramt an Gymnasien und das Lehramt an Gemeinschaftsschulen als ge- trennte Lehrämter wieder eingeführt. Zugleich werden damit die unterschiedli- chen Profile der beiden lehrkräftebildenden Universitäten geschärft. Die CAU ist die einzige Hochschule im Land, die in der ganzen Breite der Fä- cher Lehrkräfte für die Sekundarstufen I und II ausbildet. Traditionell hat die CAU eine besondere Stärke in der fachwissenschaftlichen Ausprägung ihrer 31 Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein. Studiengänge und durch die Kooperation mit dem IPN hervorragende Bedin- gungen für die fachdidaktische Qualifizierung in der Mathematik und den Na- turwissenschaften. In den letzten Jahren wurde auch die Fachdidaktik in den anderen Lehramtsfächern durch teilweise neue Professuren gestärkt und ein Praxissemester entwickelt und in das Studium implementiert. Diese Maßnah- men hat die CAU umgesetzt, ohne den starken fachwissenschaftlichen Kern ihres Lehramtsstudiums nennenswert zu schmälern. Die Studiengänge der CAU sind damit auf das klassische Lehramt an Gymnasien zugeschnitten. Die neue Bezeichnung unterstreicht das Profil und die besondere Kompetenz der CAU im Lehramtsstudium. Das Studium, das auf das Lehramt an Gemeinschaftsschulen vorbereitet, wird an der EUF angeboten. Diese ebenso wichtige Qualifizierung muss anders gestaltet sein als das Studium zum Lehramt an Gymnasien. An den Gemein- schaftsschulen besteht ein deutlich größerer Bedarf an Lehrkräften für die Se- kundarstufe I als für die Sekundarstufe II. Gleichzeitig müssen im Studium für diese Schulart die didaktischen und pädagogischen Anforderungen auf Grund der noch stärker heterogen zusammengesetzten Klassenverbände einen grö- ßeren Anteil haben. Deshalb bietet die EUF, die sich durch eine stark pädago- gisch und didaktisch ausgerichtete Lehrerbildung profiliert und bei der Entwick- lung eines Praxissemesters sowie dem Thema Inklusion eine Vorreiterrolle eingenommen hat, für die Qualifizierung zum Lehramt an Gemeinschaftsschu- len besonders gute Voraussetzungen. Die bestehenden Fächer der Sekundar- stufen II und die Möglichkeit, durch ein Kombinationsstudium von zweien die- ser Fächer die Befähigung für das Lehramt an Gymnasien zu erwerben, blei- ben an der EUF daneben erhalten. Angesichts steigender Schülerzahlen und steigender Anforderungen an den Schulen ist aktuell von einem höheren Bedarf an Lehrkräften auszugehen, als er im Moment gedeckt werden kann. Das MBWK geht die Herausforderung der wachsenden Bedeutung von Bil- dung bei gleichzeitigem Lehrkräftemangel systematisch an und hat dafür ein Fünf-Punkte-Konzept vorgelegt. Neben der Stärkung der aktiven Lehrkräfte, der Stärkung des Seiteneinstiegs, verstärkten Werbemaßnahmen- und Kom- munikationsaspekten wird ein besonderer Schwerpunkt auf die Qualifizierung angehender Lehrkräfte gelegt. Gemeinsam mit den lehrkräftebildenden Hochschulen etablieren Wissen- schafts- und Schulabteilungen des MBWK eine dauerhafte gemeinsame Ar- beitsgruppe. Diese begleitet die Umsetzung von Maßnahmen und diskutiert und etabliert ggf. weitere Optionen. Dafür wird ein Teil des Strategiebudgets zur Verfügung gestellt. Aus diesen Mitteln soll insbesondere das Lehramt an Grundschulen, das Lehramt Sonderpädagogik, das Lehramt an berufsbilden- den Schulen und allgemein die Lehrämter für MINT-Fächer sowie für die Fä- cher Musik und Kunst gestärkt werden. Neben einer Erhöhung der Zahl der Studienplätze, wie z.B. in der Sonderpädagogik, sollen Schritte erarbeitet wer- den, die den Übergang von der Schule zur Hochschule erleichtern und den Studienerfolg insbesondere in den MINT-Fächern verbessern. Ziel ist es, auch die Lehrkräftegewinnung durch eine Steigerung der Attraktivität des Lehramts- studiums, kooperative Qualifizierungsmodelle (z.B. in der beruflichen Bildung und in der Sonderpädagogik) sowie durch neue Qualifizierungswege, z.B. für Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler zu unterstüt- zenTremmen ansässig.

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Sources: Integriertes Stadtentwicklungskonzept